Stadtjugendring reagiert auf Vorschlag für Jugendparlament
Mitreden und mitbestimmen

Gronau -

Der Stadtjugendring (StJR) Gronau hat auf den Antrag von Pro Bürgerschaft und Piraten reagiert, ein Jugendparlament einzurichten. „Wir freuen uns, dass sie sich für die Partizipation der Kinder und Jugendlichen in unserer Stadt einsetzen.“ Doch machen die Verantwortlichen des Jugendrings darauf aufmerksam, dass es in Gronau eine verlässliche Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen bereits gibt: „Der Stadtjugendring lebt in einem ständigen Prozess der Beteiligungen von jungen Menschen in unserer Stadt. Ein Mitdenken, Mitreden, Mitmachen, Mitentscheiden ist auch weiterhin wichtig und für jeden zugänglich.“

Samstag, 11.10.2014, 10:10 Uhr

In die Kommunalpolitik mischt sich der Stadtjugendring ein. Zum Beispiel führte er vor der jüngsten Kommunalwahl eine Podiumsdiskussion durch.
In die Kommunalpolitik mischt sich der Stadtjugendring ein. Zum Beispiel führte er vor der jüngsten Kommunalwahl eine Podiumsdiskussion durch. Foto: Klaus Wiedau

Die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention ist den Verantwortlichen des StJR ein wichtiges Anliegen. Darin heißt es: „Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene haben das Recht, bei allen Fragen, die sie betreffen, mitzubestimmen und zu sagen, was sie denken.“ Die Möglichkeit, mitzureden und mitzubestimmen zeige Kindern und Jugendlichen, dass sie und ihre Belange ernst genommen werden.

„Junge Menschen sind von den politischen Entscheidungen und Entwicklungen in den Gemeinden (besonders langfristig) betroffen“, so Rene Kwekkeboom, Daniel Michaelis und Wolfgang Lobjinski vom Team des Stadtjugendrings in der Stellungnahme. Zu nennen seien die Stadtentwicklungsplanung, Fragen der Infrastruktur und des Wohnens. Aktuell beteiligt sich der StJR an der Spielleitplanung in Gronau , damit interessante Begegnungs-, Spiel-, Sport- und Grünflächen – auch die Kleinspielfelder – erhalten bleiben oder neue hinzukommen. Auch zur neuen Stadtentwicklung gibt es Aussagen von Kindern und Jugendlichen.

Der StJR ist intensiv an der Kinder- und Jugend-Förderplanung sowie den Förderrichtlinien beteiligt. Im Zusammenwirken von Jugendhilfe und Schule gebe es eine Vernetzung und Kooperation von außerschulischen und schulischen Angeboten. Eine besondere Zusammenarbeit gebe es mit den Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Es besteht intensive Zusammenarbeit mit Vereinen,Verbänden und Organisationen. Kinder, Jugendliche und Eltern werden in Fragen der Freizeitgestaltung beraten.

Die Jugendzentren selbst sind Beteiligungszentren für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Partizipationsprojekte werden durchgeführt. Auch im Bereich des Jugendschutzes ist der Stadtjugendring mit dem Jugendamt aktiv („Vollrausch ohne mich“ usw.).

Im Rahmen der Mitbestimmung hat der Stadtjugendring schon seit Jahrzehnten ein stimmberechtigtes Mitglied im Jugendhilfeausschuss. Auch weitere Beteiligungen und Mitbestimmungen in den Bereichen Jugendkultur, Sport, Touristik, Stadtmarketing sind im Stadtjugendring zu finden.

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