Durchschnittlicher Haushalt zahlt ab Januar etwa einen Euro pro Monat mehr
Abfallentsorgung wird teurer

Gronau -

Die Müllabfuhr wird ab Januar 2015 etwas teurer. Ein durchschnittlicher Haushalt wird knapp einen Euro mehr pro Monat für die Abfallbeseitigung zahlen müssen. Der Haupt- und Finanzausschuss hat am Montagabend einer entsprechenden Änderungssatzung zugestimmt, und auch der Rat dürfte heute Abend sein Plazet geben.

Mittwoch, 10.12.2014, 08:12 Uhr

Die Müllabfuhr wird im kommenden Jahr etwas teurer.
Die Müllabfuhr wird im kommenden Jahr etwas teurer. Foto: Jens Rademacher

Hintergrund: Der Kreis Borken hat die Gebühren für die Abfallentsorgung erhöht (die WN berichteten). Während die Bioabfallgebühr stabil bleibt, werden pro Tonne Rest-/Sperrmüll künftig 220 statt bisher 189 Euro berechnet. Auch die Pro-Kopf-Pauschale, mit der die Kosten für die Deponienachsorge gedeckt werden, steigt – von fünf auf acht Euro. Diese neuen Gebühren fließen in die städtische Kalkulation ein. Kostendämpfend wirken die Überschüsse, die sich nach der Betriebsabrechnung aus dem Jahr 2013 ergeben hatten. Die Entsorgungsgebühren für den Restmüll werden demnach um 12,2 Prozent teurer, während die für die Bioabfälle um zwei Prozent sinken. Die Gebühren für die 1,1-Kubikmeter-Container sinken um 0,2 Prozent.

Für einen normalen Haushalt mit einer 50-Liter-Restmüll- und einer 60-Liter-Biotonne bedeuten die Erhöhungen eine Mehrbelastung von 10,20 Euro im Jahr (ein Plus von 7,8 Prozent). Mehrfamilienhaushalte mit einem gemeinsamen 240-Liter-Restmüllgefäß und einer 240-Liter-Biotonne werden zusammen pro Jahr mit 50,40 Euro mehr belastet (plus 9,2 Prozent).

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