Informationsveranstaltung zum Thema Schlafapnoe
Atemlos durch die Nacht

Gronau -

Schlafapnoe ist eine lebensbedrohende Erkrankung. Lautes Schnarchen und Atemaussetzer während des Schlafs weisen oft darauf hin. Dann wird es Zeit, ärztlichen Rat einzuholen. Den Patienten selbst sind diese Kennzeichen oft nicht bewusst. Der Partner eines Menschen mit Schlafapnoe hingegen leidet meist sehr unter dem lauten Schnarchen. Eine Langzeitstudie bestätigt, wie gefährlich nächtliche Atemaussetzer sind: Das Sterberisiko verdreifacht sich gegenüber ruhig atmenden Schläfern.

Mittwoch, 18.03.2015, 13:03 Uhr

Wer glaubt, dass so eine Therapie hilft, glaubt auch an den Osterhasen. So denken viele, die an Schlafapnoe leiden. Besonders bei Kraftfahrern tritt häufig der Sekundenschlaf ein. Das Schlafen unter Maske bringt bei vielen Patienten nach Feststellung der Schlafapnoe im Schlaflabor Probleme mit sich. Der Abbruch der Therapie ist der falsche Weg. Hier steht die Selbsthilfegruppe Betroffenen und Interessenten am Samstag mit Auskünften und Ratschlägen zur Verfügung.    
Wer glaubt, dass so eine Therapie hilft, glaubt auch an den Osterhasen. So denken viele, die an Schlafapnoe leiden. Besonders bei Kraftfahrern tritt häufig der Sekundenschlaf ein. Das Schlafen unter Maske bringt bei vielen Patienten nach Feststellung der Schlafapnoe im Schlaflabor Probleme mit sich. Der Abbruch der Therapie ist der falsche Weg. Hier steht die Selbsthilfegruppe Betroffenen und Interessenten am Samstag mit Auskünften und Ratschlägen zur Verfügung.     Foto: Hans Dieter Meyer

Wie wichtig eine Behandlung ist und was getan werden muss, um lebensverlängernde Maßnahmen einzuleiten, erfahren Interessierte während der Informationsveranstaltung , zu der die Selbsthilfegruppe Schlafapnoe/chronische Schlafstörungen Gronau / Ochtrup und Umgebung am Samstag (21. März) ins Antonius-Hospital in Gronau einlädt.

Betroffene haben im Schlaf eine deutlich verminderte Atmung oder sogar komplette Atemstillstände von über zehn Sekunden. Symptome, die auf diese sogenannte obstruktive Schlafapnoe hinweisen, sind ausgeprägte Tagesmüdigkeit, lautes unregelmäßiges und störendes Schnarchen, Keuchen und Luftschnappen während der Nacht, aber auch Erschöpfung und morgendliche Kopfschmerzen, häufiger Harndrang während der Nacht, Depressionen und Reizbarkeit oder Übergewicht. Auch der Sekundenschlaf am Steuer eines Fahrzeugs kann die Folge einer nicht erkannten Schlafapnoe sein. Die Schlafapnoe erhöht auch das Risiko für Diabetes, Bluthochdruck und andere Leiden.

Die Besucher der Veranstaltung erhalten Informationen über Vorsichtsmaßnahmen bei anstehenden Operationen, über die Stromkostenerstattung, Reisen mit CPAP (Continuous Positive Airway Pressure), Straßenverkehrssicherheit, CPAP-Geräte und Masken, Schlaflabore sowie Therapieprobleme. Der Vorstand der Selbsthilfegruppe ist am Samstag von 11 bis 16 Uhr im Konferenzraum des Antonius-Hospitals. Der Eintritt ist frei.

Der Konferenzraum befindet sich in der unteren Etage des Krankenhauses. Der Weg dorthin am Café Vita vorbei ist ausgeschildert.

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