CDU-Vorstand auf Maitour
Ein Ohr an den Sportvereinen

Gronau -

Zur Maitour mit Fahrrädern brach der CDU-Ortsvorstand Gronau am Dienstagabend nach dem Unwetter zu den drei Fußballvereinen SG Gronau, Fortuna Gronau und Vorwärts Epe auf.

Freitag, 08.05.2015, 10:05 Uhr

Der CDU-Vorstand bei der letzten Station seiner Maitour, dem Vereinsgelände von Vorwärts Epe.
Der CDU-Vorstand bei der letzten Station seiner Maitour, dem Vereinsgelände von Vorwärts Epe. Foto: Sammlung Doetkotte

Die jeweiligen Vereinsvorsitzenden sowie Vorstandsmitglieder empfingen die Unionsvertreter . So informierten sich die Teilnehmer über bestehende Probleme, die geplanten Umsetzungen der Modernisierungen sowie den Ausbau der Platzanlagen zwischen Spechtholtshook, Laubstiege und Am Wolbertshof.

Ralf Bloom , Vorsitzender der SG Gronau , überraschte die CDU-Vorstandsmitglieder mit der Information, dass ein Tiefenbrunnen von den Stadtwerken stillgelegt werden soll. Dieser dient eigentlich zur Bewässerung der gesamten Platzanlage im Stadtwesten an der Friedrich-Harkort-Straße. Eine Bewässerung der Plätze sei dann ohne größere Investitionen nicht mehr möglich, so der SG-Vertreter. Zum Thema Ehrenamt stellte Bloom anerkennend fest – wie auch seine Kollegen für ihre Vereine –, dass es eine große Anzahl Ehrenamtlicher gibt.

Bei Fortuna Gronau zeigte der Vorsitzende Markus Hohensee die drangvolle Enge im laufenden Spielbetrieb. 38 gemeldete Jugendmannschaften auf der Anlage an der Laubstiege machen die prekäre Situation deutlich. Er wies auf eine beschleunigte Umsetzung der beschlossenen Verbesserungen hin, die darüber hinaus dem Schulsport und dem benachbarten Turnverein Gronau zu Gute kommen.

Schließlich ging es zu Vorwärts Epe . Dort nahm Vorsitzender Thomas Buß die Besucher in Empfang. Auch hier wurden die Platzanlage und die Gebäude besichtigt. Buß zeigte nicht nur die beengten Räume für den Sportbetrieb. So fehle es an den nötigen und getrennten Umkleide- und Sanitärbereichen für die Frauen- und Mädchenmannschaften, die im bestehenden Baubestand nicht vorgesehen sind. Auch konnten die Christdemokraten den schadhaften Neubau des Rasenplatzes hinter dem Schützenplatz von Kloster Epe in Augenschein nehmen. Dieser schon einige Jahre lang andauernde Zustand hat durch die Anmietung von Trainingsplätzen an anderer Stelle zu einer zusätzlichen Kostenbelastung im fünfstelligen Bereich geführt. Diese erhebliche Belastung sei bisher weder über die Stadt Gronau noch über die ausführende Baufirma finanziell ausgeglichen worden, machte Buß deutlich. Und das, obwohl der Verein seinen Eigenanteil am Neubau zahlt.

Die CDU-Ortsvorstandsmitglieder nahmen viele Hinweise, Beschwerden und Anregungen auf. Sie werden diese in die Ausschussarbeit und den Rat der Stadt einbringen, so der Vorsitzende Rainer Doetkotte.

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