Wohnquartier an der Spinnereistraße in Gronau
Erster Spatenstich für die Zukunft

Gronau -

Schon für Anfang 2017 ist die Fertigstellung von insgesamt 60 neuen Wohnungen an der Spinnereistraße geplant.

Samstag, 07.11.2015, 08:11 Uhr

Fünf neue Gebäude sollen im Wohnquartier Spinnereistraße entstehen und die dort heute bereits vorhandenen Gebäude der Wohnbau komplettieren. Die Animation zeigt die Ansicht von der Spinnereistraße aus.
Fünf neue Gebäude sollen im Wohnquartier Spinnereistraße entstehen und die dort heute bereits vorhandenen Gebäude der Wohnbau komplettieren. Die Animation zeigt die Ansicht von der Spinnereistraße aus. Foto: Farwick und Grote

Die Vorlaufzeit war „unheimlich schnell“, so Uwe Schramm , Vorstandsvorsitzender der Wohnbau Westmünsterland . Und genauso schnell soll es weitergehen: Schon für Anfang 2017 ist die Fertigstellung von insgesamt 60 neuen Wohnungen an der Spinnereistraße geplant. Am Freitag machte Schramm gemeinsam mit weiteren am Projekt beteiligten den symbolischen ersten Spatenstich für das Acht-Millionen-Investment.

Auf dem rund 7000 Quadratmeter großen Areal werden fünf dreigeschossige Gebäude errichtet. In jedem Haus entstehen zwölf Wohnungen mit 53 bis 67 Quadratmeter Wohnfläche, Balkon sowie zwei beziehungsweise drei Zimmern. „Der Fokus liegt dabei auf Zwei-Zimmer-Wohnungen, betont Schramm und verweist auf die landesweit große Nachfrage nach solchen Wohnungen. Das neue Angebot entspreche insofern der Nachfrage.

Symbolischer erster Spatenstich (v.l.): Stadtbaurat Frank Vetter, Wohnbau-Vorstandsvorsitzender Paul Klein Schmeink, Herbert Hakvoort, Technischer Kundenbetreuer Wohnbau, Architektin Dagmar Grote und Dr. Stefan Jägering, Technischer Vorstand der Wohnbau.

Symbolischer erster Spatenstich (v.l.): Stadtbaurat Frank Vetter, Wohnbau-Vorstandsvorsitzender Paul Klein Schmeink, Herbert Hakvoort, Technischer Kundenbetreuer Wohnbau, Architektin Dagmar Grote und Dr. Stefan Jägering, Technischer Vorstand der Wohnbau. Foto: Klaus Wiedau

„Zentrumsnah, bezahlbar und barrierefrei“ nannte Schramm weitere Besonderheiten des Projektes: Mit dem Bau des neuen Quartiers werde – im Gegensatz zum Bauen auf der grünen Wiese – ein Beitrag zur Innenentwicklung geleistet. Der Mix aus 30 öffentlich geförderten Wohneinheiten (5,25 Euro Miete/Quadratmeter) und 30 frei finanzierten Wohnungen sei zudem ein Beitrag der Wohnbau zur Schaffung bezahlbaren Wohnraumes. Ausdrücklich lobte Schramm die Zusammenarbeit aller Beteiligten – vom Planungsbüro Farwick und Grote (Ahaus) bis zum Bauamt der Stadt. Uwe Schramm zeigte sich überzeugt: „Dieses Projekt erfüllt die Kriterien einer zukunftsorientieren Bebauung. Wir stellen uns den demografischen Herausforderungen durch den Bau von barrierefreien Wohnungen.“

 „Mit dieser Baumaßnahme werden wir den Bedürfnissen an Quartiersentwicklung gerecht“, so auch der technische Vorstand, Dr. Stefan Jägering. „Barrierefreies Wohnen plus Innenstadtanbindung ist das Thema der Zukunft.“

„Ein sehr gutes Projekt“, attestierte auch Stadtbaurat Frank Vetter dem Vorhaben, das „zur richtigen Zeit“ komme.

Architektin Dagmar Grote betonte einen besonderen planerischen Aspekt: Die fünf Gebäude seien so angeordnet, dass sie sich „um eine gemeinschaftliche Mitte orientieren“. Dort entstehe damit bewusst Raum für gemeinsam zu nutzende Aufenthalts- und Spielflächen. „Das schafft zusätzliche Wohnqualität“, so Grote.

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