Verbraucherzentrale in Gronau
„Super, dass sich jetzt alle auf den Weg machen“

Gronau/Kreis Borken -

Das Signal lässt hoffen: Markus Jasper ist optimistisch, dass die Fortführung der Arbeit der Verbraucherzentrale auf eine neue finanzielle Basis gestellt werden kann. Das machte der CDU-Kreisgeschäftsführer in einem Gespräch mit der WN-Redaktion deutlich. Denn: „Die Arbeit der Verbraucherzentrale wird von der CDU-Kreistagsfraktion für erforderlich und sinnvoll gehalten.“

Mittwoch, 20.01.2016, 08:01 Uhr

Die Verbraucherzentrale an der Konrad-Adenauer-Straße in Gronau. Über ihre Zukunft am Standort wird jetzt verhandelt.
Die Verbraucherzentrale an der Konrad-Adenauer-Straße in Gronau. Über ihre Zukunft am Standort wird jetzt verhandelt. Foto: Klaus Wiedau

Positiv sei am Wochenende während der Haushalts-Klausurberatungen der Fraktion zur Kenntnis genommen worden, dass die neue Bereichsleiterin der Verbraucherzentrale in Düsseldorf, Dr. Iris van Eik, in diesem Zusammenhang auch von einer denkbaren Konzeptausweitung gesprochen habe. Jasper: „Das war bisher schwierig.“ Umso mehr sei das Signal, künftig über den Standort Gronau hinausgehende Aktivitäten stattfinden zu lassen, wohlwollend aufgenommen worden. Iris van Eik hatte gegenüber den WN betont, dass möglicherweise über einen zweiten Standort oder Außensprechstunden der Beratungsstelle nachzudenken sei. Zwar gebe es im Bereich des Altkreises Ahaus eine große Klientel für die Beratung und besonderen Beratungsbedarf, dass schließe aber ein Nachdenken über erweiterte Konzepte nicht aus.

Für Jasper ist es jetzt das Ziel, bis Mitte des Jahres eine Lösung zu finden, um die Verbraucherzentrale über den 31. Dezember 2016 hinaus im Kreis zu halten. Es sei aus seiner Sicht dabei begrüßenswert, dass die Verbraucherzentrale am Standort Gronau festhalte. Klar sei seiner Fraktion auch, dass eine Erweiterung der Beratung – etwa durch Außensprechstunden – nur dann zu realisieren sei, wenn es eine adäquate Personalausstattung der Beratungsstelle vor Ort gebe.

CDU-Kreisgeschäftsführer Markus Jasper zeigte sich abschließend optimistisch, dass es den drei Beteiligten – Verbraucherberatung, Stadt Gronau und Kreis Borken – gelingen werde, eine Lösung herbeizuführen: „Ich finde es super, dass sich jetzt alle auf den Weg machen, um das anzugehen.“

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