Bewegungsprojekt für Frauen aus Notunterkünften
Abwechslung vom Alltag

Gronau -

Mit „Sport – Spiel – Spaß“ war das Gemeinschaftsprojekt für Frauen aus den Notunterkünften überschrieben: Nun ist die Aktion von Stadtteilzentrum „GroW“ und Kneipp-Verein erfolgreich beendet worden.

Montag, 29.02.2016, 10:02 Uhr

Mit viel Spaß waren die Frauen dabei.
Mit viel Spaß waren die Frauen dabei. Foto: Diakonie

Seit November boten die Initiatoren dienstagvormittags in den Räumen des „GroW“ an der Herzogstraße das Bewegungsprojekt speziell für Frauen aus den Notunterkünften an. Nachdem die Idee geboren war, diesen Frauen stundenweise eine Abwechslung von ihrem tristen Alltag zu ermöglichen, wurde eifrig organisiert.

Schnell fanden sich ehrenamtliche Frauen, die nicht nur den Fahrdienst zum „GroW“ und zurück übernahmen, sondern auch mit Begeisterung zusammen mit den Flüchtlingen Bewegungsübungen durchführten.

Unter der Regie einer Übungsleiterin vom Kneipp-Verein machte die sportliche Betätigung viel Spaß. Die Verständigung klappte sehr gut – über die Körpersprache.

Im Anschluss blieb noch genügend Zeit, um bei einer Tasse Kaffee oder Tee zu entspannen und, oftmals mit Hilfe einer Dolmetscherin, ins Gespräch zu kommen.

Durch finanzielle Unterstützung kommunaler, wirtschaftlicher und privater Sponsoren konnten hochwertige Sportgeräte angeschafft werden, die für Folgeprojekte weiterhin genutzt werden können.

Da die Notunterkünfte zum 15. März aufgelöst werden sollen, wurde dieses Sportangebot jetzt beendet.

Im April ist – ebenfalls dienstagvormittags – ein interkulturelles Sport- und Bewegungsangebot geplant, an dem zwölf Frauen teilnehmen können. Weitere Informationen können unter ✆  02562 7011180 erfragt werden.

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