Sauerstoffgehalt zu gering
Fischteich wird zur „Badewanne“

Epe -

Auch Fische leiden unter der Hitze: Am Sonntag rückte die Eper Feuerwehr zum Fischteich in den Bülten aus. Der Auftrag: Wasser einspritzen, um den Sauerstoffgehalt zu verbessern.

Sonntag, 24.07.2016, 15:07 Uhr

Mit Wasser, das aus der Dinkel in den Fischteich in den Bülten gepumpt wurde, reicherte die Feuerwehr den Sauerstoffgehalt des Gewässers an.
Mit Wasser, das aus der Dinkel in den Fischteich in den Bülten gepumpt wurde, reicherte die Feuerwehr den Sauerstoffgehalt des Gewässers an. Foto: Feuerwehr

Auch Fische leiden unter der Hitze: Am Sonntag rückte die Eper Feuerwehr zum Fischteich in den Bülten aus. Der Auftrag: Wasser einspritzen, um den Sauerstoffgehalt zu verbessern. Zuvor hatte der Gewässerwart der „Dinkelfreunde“ Alarm geschlagen, nachdem er tote Fische auf dem Wasser treiben sah. Uwe Feldhaus , Gewässerwart der Fischereigemeinschaft Gronau, stellte gegen 14 Uhr bei einer Messung fest, dass der Sauerstoffgehalt des Wassers bei zwei Milligramm pro Liter lag. Dazu 26 Grad Wassertemperatur: „Eine schöne Badewanne“, so Feldhaus gegenüber den WN. „Bei dieser Wassertemperatur müsste der Sauerstoffgehalt eigentlich bei acht Milligramm liegen – er liegt also bei nur 20 Prozent.“ In Absprache mit dem Ordnungsamt rückte daraufhin die Feuerwehr an.

Dass der Sauerstoffgehalt so gering ist, hängt nach Angaben von Feldhaus auch mit der fortschreitenden Verschlammung des Teiches zusammen (WN berichteten jüngst über die Kosten für eine Entschlammung). Durch die Sedimentablagerung ist weniger Wasser im Teich. Bei gleichbleibender Fischzahl erwärmt sich das (wenige) Wasser schneller, der Sauerstoffgehalt nimmt ab. Zudem verbrauchen die biologischen Ablagerungen ihrerseits Sauerstoff, erklärt Feldhaus das Problem.

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