Festakt in Gronau
Udo Lindenberg ist Ehrenbürger seiner Geburtsstadt

Gronau -

„Chef-Gronaut“ mit Zigarre und Hut: Udo Lindenberg ist zum Ehrenbürger seiner Geburtsstadt Gronau ernannt worden. Überraschungslaudator Otto Waalkes feierte den Rocksänger am Dienstag als „großen Schöpfer“, bevor Bürgermeisterin Sonja Jügens dem berühmtesten Sohn der Stadt die Ehrenbürger-Urkunde überreichte.

Dienstag, 26.07.2016, 18:07 Uhr

1/48
  • „Ich hätte nie damit gerechnet, dass ich hier eines Tages als Ehrenbürger auf der Bühne stehe. Das ist schon echt ein Ding“, sagte Lindenberg.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Entspannt im Publikum: Musiker Udo Lindenberg wird zum Ehrenbürger von seiner Geburtsstadt Gronau ernannt.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Udos ehemaliger WG-Genosse Otto Waalkes hält die ultimative Lobrede auf den neuen Ehrenbürger der Stadt Gronau: Udo Lindenberg.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Udo Lindenberg bei der Pressekonferenz am späten Dienstagnachmittag.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Udo Lindenberg bei der Pressekonferenz am späten Dienstagnachmittag.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Udo Lindenberg bei der Pressekonferenz am späten Dienstagnachmittag.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Udo Lindenberg bei der Pressekonferenz am späten Dienstagnachmittag.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Bei der Pressekonferenz am späten Dienstagnachmittag.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Zu den Fotografen bei der Pressekonferenz am späten Dienstagnachmittag gehörte auch Lindenbergs Lebensgefährtin Tine Acke (Mitte).

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Udo Lindenberg bei der Pressekonferenz am späten Dienstagnachmittag.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Udo Lindenberg bei der Pressekonferenz am späten Dienstagnachmittag.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Udo Lindenberg bei der Pressekonferenz am späten Dienstagnachmittag.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Udo Lindenberg bei der Pressekonferenz am späten Dienstagnachmittag.

    Foto: Wilfried Gerharz

Wenn es jemals Streit zwischen der Stadt Gronau und ihrem berühmtesten Sohn Udo Lindenberg gegeben haben sollte: seit Dienstagabend ist der vorbei. Die Verleihung der Ehrenbürgerschaft an den Panikrocker hat auch die letzten Risse zwischen den beiden gekittet.

Die komplette Lobrede von Otto Waalkes :

Von der Straße, die deswegen die beste ist, weil sie in einem seiner Lieder aus Gronau herausführt, war am Abend keine Rede mehr. Oder, wie Lindenberg es sagte: „Ich habe eine stille Liebe zu Gronau.“

Bei einem Festakt , der – wie Klaus Wiedau, Moderator und Redakteur dieser Zeitung es formulierte – eine Mischung zwischen Pontifikalamt und Party wurde, hielt Überraschungsgast Otto Waalkes die Laudatio. Er fragte: warum dem Geehrten die Ehrenbürgerschaft so lange vorenthalten wurde. „Hat er sie nicht weithin bekannt gemacht?“ fragte er. Er ermunterte Udo Lindenbergs, „weiter sein Ding zu machen“.

Lindenbergs Lobhudelei an Gronau

Warum der 70-Jährige die höchste Auszeichnung bekommen hat, die die Stadt Gronau vergeben kann, beschrieb seine Schwester Inge: „Er ist wirklich ein Vorbild. Authentisch, ehrlich, verlässlich, großzügig. Ich kenne keinen Menschen, der so großzügig ist wie Udo“, sagte sie. Und: „Ich habe gesehen, wie viel Glauben er an sich hatte, dass er das packen würde. Es ist einfach genial, was diese Udo geschafft hat. Da bin ich total stolz drauf.“

Vor dem Festakt war Udo Lindenberg vor Journalisten gefragt worden, ob er sich vorstellen kann, wieder nach Gronau zu ziehen. Seine Antwort: Als erster Wohnsitz wohl nicht. „Aber vielleicht sollte ich eine kleine Dependance aufmachen - im Wasserturm vielleicht.“ Mittlerweile macht er aus seiner Zuneigung zu Gronau keinen Hehl mehr, denn „hier wird eine bunte Welt gelebt, ist hier alles völlig normal, da haben wir viel Freude dran, sagte er. Er komme öfter mal nach Gronau, auch heimlich. „Gestern war ich in Holland und Bad Bentheim“, wo er noch Freunde aus der „Embryo-Zeit“ besucht hat.

Im Video: Udo Lindenberg bedankt sich für die Auszeichnung

Sonja Jürgens, Gronau Bürgermeisterin begründete die Auszeichnung mit dem Engagement für die Stadt. Wegen seiner Bescheidenheit hänge er das nicht an die große Glocke. „Du setzt dich immer noch dafür ein, dass die Stadt Gronau erhalten bleibt. Du setzt dich für soziale Projekte ein. Dein ganzes Engagement möchte der Rat der Stadt wertschätzen. Wir danken dir von Herzen, dass Du diese Auszeichnung annimmst, dass Du zurückkommst in Deine Heimatstadt.“

Zum Thema

Tipps für Fans: Das Konzert am Mittwochabend wird für eine kleines Chaos sorgen. Da helfen unsere  Tipps

Artikel: Panzerknacker, Polizei und Udo

Interview: Wie es ist, Ehrenbürger zu werden, verriet Udo Lindenberg den WN  im Interview .

Hintergrund Udo Lindenberg und Gronau haben sich doch lieb.

...

Lindenberg bedankten sich mit einer Lobhudelei auf die Stadt Gronau. Sie sei eine Musterstadt für die bunte Republik Deutschland. „Die Gronauten sind schlau und sagen: So soll es auch bleiben.“ Deswegen seien die Menschen seiner Heimatstadt auch „Lichtgestalten“. Und er gab auch gerne zu, dass der Tag der Auszeichnung ein ganz besonderer Tag sei. Als er der Stadt mit 15 Jahren den Rücken kehrte, hätte er nie damit gerechnet, „dass ich hier als Ehrenbürger auf der Bühne stehe. Das ist schon echt ein Ding. Ich werde hier mit so einer Herzlichkeit und großer Liebe empfangen. Ich spüre den Zuspruch, den ich hier kriege.“

Die Gronauer dankten’s ihm. Sie sangen mit ihm zum Abschluss den Lindenberg-Klassiker „Hinter dem Horizont“ und feierten sich gegenseitig. Sie haben es sich verdient.

Im Video: Freunde und Kollegen wie Clueso gratulieren Udo Lindenberg

Zitate:

Über der B 54 liegt ein Segen.  Was die Route 66 für die USA ist, ist die B 54 für Deutschland.

Udo Lindenberg über die Musiker seines ersten Panikorchesters aus Gronau, Burgsteinfurt und Borghorst

Wie wunderbar, dass sich deine Heimat mit dir schmücken darf.

Hanspeter Dickel, ehemaliger Stadtarchivar und alter Freund von Udo Lindenberg

Er ist wirklich ein Vorbild. Authentisch, ehrlich, verlässlich, großzügig. Ich kenne keinen Menschen, der so großzügig ist wie Udo.

Inge Lindenberg, Udo Lindenbergs kleine Schwester

Er war mein Lieblingsschüler. Er war ein toller Kerl.

Almuth Gillhaus, Lindenbergs ehemalige Musiklehrerin

 

Ehrenbürger Udo Lindenberg

1/9
  • Am Nachmittag gab es erst eine Pressekonferenz und Udo traf Mitglieder der Freundeskreises Foto: Christiane Nitsche
  • Am Nachmittag gab es erst eine Pressekonferenz und Udo traf Mitglieder der Freundeskreises Foto: Christiane Nitsche
  • Am Nachmittag gab es erst eine Pressekonferenz und Udo traf Mitglieder der Freundeskreises Foto: Christiane Nitsche
  • Am Nachmittag gab es erst eine Pressekonferenz und Udo traf Mitglieder der Freundeskreises Foto: Christiane Nitsche
  • Am Nachmittag gab es erst eine Pressekonferenz und Udo traf Mitglieder der Freundeskreises Foto: Christiane Nitsche
  • Am Nachmittag gab es erst eine Pressekonferenz und Udo traf Mitglieder der Freundeskreises Foto: Christiane Nitsche
  • Am Nachmittag gab es erst eine Pressekonferenz und Udo traf Mitglieder der Freundeskreises Foto: Christiane Nitsche
  • Am Nachmittag gab es erst eine Pressekonferenz und Udo traf Mitglieder der Freundeskreises Foto: Christiane Nitsche
  • Am Nachmittag gab es erst eine Pressekonferenz und Udo traf Mitglieder der Freundeskreises Foto: Christiane Nitsche

 

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4186317?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F103%2F150%2F4848750%2F4848756%2F
Nachrichten-Ticker