Neue Werbeanlage auf dem Dach der Unternehmenszentrale installiert
K+K zeigt wieder Flagge

Gronau -

Der Verkehr kriecht über die Ochtruper Straße gen Osten. Viele Autofahrer sind genervt. Da ist es eine willkommene Abwechslung, dass sich vor der K+K-Zentrale etwas Sehenswertes ereignet. Rund neun Monate lang war das Unternehmenslogo vom Dach des Gebäudes verschwunden. Spätestens zum Wochenende soll es sich wieder drehen.

Donnerstag, 11.08.2016, 19:08 Uhr

Noch hängt das Logo am Kran, doch die Monteure werden das bald ändern. Im Vergleich zu den Männern wird die Größe der Werbeanlage deutlich.
Noch hängt das Logo am Kran, doch die Monteure werden das bald ändern. Im Vergleich zu den Männern wird die Größe der Werbeanlage deutlich. Foto: Frank Zimmermann

Die Technik der großen Drehanlage sei in die Jahre gekommen, die Statik problematisch geworden, erklärt Manfred Guder bei einem Ortstermin. Er ist bei K+K Projektleiter für Baueinrichtungen und auch für die Werbeanlagen zuständig. Nachdem die alte Anlage im November 2015 abgebaut wurde, sei das Gerücht aufgekommen, K+K verlasse den Standort, erzählt Guder. Doch das Gegenteil sei richtig. Insofern sei die neue Anlage auch ein Bekenntnis zu Gronau. Rund 110 000 Euro investiert das Unternehmen in diese Werbeanlage – das spricht für sich. „Viele Menschen empfinden das Logo als ein Gronauer Wahrzeichen. Es ist das erste, was sie sehen, wenn sie aus Ochtrup oder von der B 54 aus in die Stadt kommen“, sagt Guder.

Mit einem riesigen gelben Kran wird unterdessen das neue Logo auf das Dach gehievt. Und was aus der Ferne nur zu erahnen ist, bestätigt Guder mit Zahlen: Fünf Meter misst das Logo im Durchmesser, acht Meter an der breitesten Stelle, wo der orange Querbalken aus dem Kreis ragt. Drei Meter beträgt der Abstand vom Logo zum Dach.

Dass es rund neun Monate gedauert hat, bis die neue Anlage jetzt montiert werden konnte, lag am Antriebsmotor für die rotierende Werbefläche. Darauf musste das Unternehmen lange warten. Dafür ist die neue Drehanlage jetzt aber auch technisch auf der Höhe der Zeit und deutlich schlanker als ihre Vorgängerin. Während das alte Logo auf jeder Seite 70 Zentimeter tief war, sind es beim neuen Modell nur noch 16 Zentimeter. Und beleuchtet wird sie jetzt mit stromsparenden LEDs.

Die Monteure auf dem Dach kommen offensichtlich gut voran: Schon schwebt das Logo nicht mehr, sondern wird Schraube für Schraube mit dem Träger verbunden, über dem es kreisen wird. Guder: „Ich weiß nicht, ob heute schon alle elektrischen Anschlüsse fertig werden, aber spätestens zum Wochenende wird sich das Logo wieder über dem Gebäude drehen.“

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