Skulpturen von Marlies Imping
Auf der Suche nach Hoffnung

Gronau -

Marlies Imping ist in Gronau vor allem durch ihre Arbeit als Flüchtlingsberaterin bei der Caritas und durch ihr Engagement in der St.-Antonius-Gemeinde bekannt. Jetzt können Interessierte sie auch von einer anderen Seite kennenlernen: als Künstlerin. In der Hauptstelle der Sparkasse Westmünsterland in Gronau sind noch bis zum 16. September (zu den üblichen Öffnungszeiten) Skulpturen aus Speck- und Sandstein sowie einige Tonarbeiten von Marlies Imping ausgestellt.

Samstag, 03.09.2016, 12:09 Uhr

Marlies Imping und Sparkassenvorstand Wilhelm Nassmacher inmitten Impings Skulpturen.
Marlies Imping und Sparkassenvorstand Wilhelm Nassmacher inmitten Impings Skulpturen. Foto: Sparkasse

Um sich von ihrer anspruchsvollen, emotional belastenden Aufgabe zu regenerieren fand die diplomierte Sozialpädagogin den Ausgleich zunächst in der Arbeit mit Ton, dann verstärkt in der Steinmetzarbeit, die sie im Laufe der Jahre verfeinerte.

Der Mensch wurde zum Mittelpunkt ihrer Skulpturen und damit zur großen Herausforderung. Im Mensch verbindet sich für sie die Natur mit der Geschichte, die gelebte Gegenwart mit der mythischen Vergangenheit. „Letztlich beinhalten meine Werke die Suche des Menschen aus der Ausweglosigkeit, hin zur Hoffnung, Lebensfreude und Kreativität – der Ruf des inneren Kindes im Erwachsenen“, sagt Imping .

Ihre „Arbeit am Stein“ bezeichnet sie als „Abenteuer“. „Sie ist für mich zugleich zur Projektions- und Reflexionsfläche meines Lebens und meiner inneren Kämpfe geworden.“ Der Betrachter findet in ihren Skulpturen ebenso eindeutige Hinweise auf Phasen der Not und Hilflosigkeit als auch auf klare Symbole der Hoffnung und Liebe. Die Auseinandersetzung mit religiösen Aspekten birgt den Wunsch nach Frieden und Gerechtigkeit.

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