Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung
Für den Notfall gerüstet

Gronau -

„Wozu brauche ich eine Vorsorgevollmacht oder eine Patientenverfügung? Ich bin verheiratet und habe Kinder. Die werden im Notfall schon richtig entscheiden.“ Diese Meinung ist weit verbreitet, aber falsch. Wenn jemand aufgrund eines schweren Unfalls oder einer Erkrankung seinen Willen nicht mehr äußern kann, muss das Amtsgericht einen Betreuer bestellen, der alle notwendigen Entscheidungen treffen kann. Dass es dazu nicht kommen muss, wird Matthias Alfert, Geschäftsführer des Betreuungsvereins Gronau, am Donnerstag (3. November) um 19 Uhr im Wirtschaftszentrum erläutern.

Sonntag, 30.10.2016, 08:10 Uhr

Matthias Alfert 
Matthias Alfert 

Mittels einer Vollmacht kann man in „guten Tagen“ eine Vertrauensperson bestimmen, die im Notfall handeln und Entscheidungen treffen kann. Wie eine solche Vollmacht formuliert werden kann, welche Form nötig ist und wer als Bevollmächtigter in Frage kommt, wird an anschaulichen Beispielen erläutert.

Die Erstellung einer Patientenverfügung ist deutlich komplexer. In einer Patientenverfügung trifft man Aussagen, unter welchen Bedingungen man im Falle der eigenen Entscheidungsunfähigkeit behandelt werden möchte bzw. eine medizinische Behandlung ablehnt. Es kann sinnvoll sein, eine Patientenverfügung mit einer Vorsorgevollmacht zu kombinieren. Was der Unterschied zwischen einer Vorsorgevollmacht und einer Patientenverfügung ist und was man bei einer Patientenverfügung beachten sollte, wird ebenso erklärt wie die Verbindlichkeit gegenüber Ärzten sowie die Reichweitenbeschränkung.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Informationen unter ✆  02562 9076511.

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