Heinz-Erhardt-Abend in der FBS
Vergnüglicher Ausflug in die 50er-Jahre

Gronau -

Die 50er-Jahre des 20. Jahrhunderts in der Bundesrepublik: Das Wirtschaftswunder lässt die Bäuche runder werden, im geschmackvoll eingerichteten Wohnzimmer serviert die Dame des Hauses ihren Gästen Käsehäppchen, Mettbrötchen, gefüllte Eier und Bowle. Und im Kino laufen die ersten Filme mit dem begnadeten Komiker Heinz Erhardt. An den großartigen Wortkünstler erinnerte Peter Junk bei einer nostalgischen Veranstaltung am Donnerstag im Michael-Keller-Haus.

Samstag, 19.11.2016, 10:11 Uhr

Peter Junk rezitierte zahlreiche Gedichte des genialen Humoristen Heinz Erhardt.
Peter Junk rezitierte zahlreiche Gedichte des genialen Humoristen Heinz Erhardt. Foto: Martin Borck

Erhardts Wortwitz und seine Sprachverdrehungen sind einzigartig, findet nicht nur Junk . Der Hopstener trug eine Auswahl aus dem Werk des gebürtigen Rigaers vor. Genau wie Erhardt selbst: „Noch ’n Gedicht“. Angereichert wurde der Vortrag mit biografischen Daten, Ausschnitten aus den Filmen und eigenen Witzen. Der lakonische Humor Erhardts, des ewigen Schelms, ist unerreicht. Seine Gedichte sind Klassiker. Viele der Verse kann nicht nur der Rezitator auswendig – viele der knapp 60 Besucher kennen und lieben die gereimten Werke. Von der „Made“ über viele Aphorismen, Weisheiten und Blödeleien, Parodien klassischer Balladen bis hin zum dramatisch vorgetragenen Gedicht „Gewitter“. Junk hat selbst Spaß an den Pointen, der sich aufs Publikum überträgt. In der Pause wird die Reise in die Vergangenheit durch kulinarische Spezialitäten der 50er-Jahre komplettiert. Ein vergnüglicher Abend.

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