Heimatverein stellt Programm 2017 vor
Spuren der Reformation in Epe

Epe -

500 Jahre Reformation in Deutschland: Der Heimatverein Epe will im kommenden Jahr mit eigenen Veranstaltungen daran erinnern, dass die Reformation auch in Epe Spuren hinterlassen hat. So soll das Thema im Rahmen der Mitgliederversammlung, die am 9. Februar bei Bügener stattfindet, beleuchtet werden. Rudi Nacke spricht an diesem Abend darüber, wie es war, „als die Evangelischen nach Epe kamen“.

Donnerstag, 29.12.2016, 07:12 Uhr

Aus evangelischer und katholischer Sicht will der Heimatverein im April und Juni erfahren, was die Christen heute eint – aber eben auch noch trennt. Zu diesem Schwerpunktthema kommen das Pastorenehepaar Ehepaar Bettina und Marcus Tyburski sowie der katholische Theologe Dr. Stefan Nacke , Referent bei Bischof Overbeck in Essen. Sie wollen in ihren Beiträgen ebenso eine Perspektive für eine „einige Kirche“ aufzeigen.

Ebenso zu finden sind im Halbjahresprogramm des Heimatvereins wieder die zuletzt stets gut besuchten Veranstaltungen wie Radfahrten in die Umgebung und nach Holland, das gemeinsame Singen im Heimathaus sowie Besuche heimischer Unternehmen zu finden.

Konkret kündigt der Heimatverein für den 8. März eine Besichtigung des Druckzentrums der Unternehmensgruppe Aschendorff an, wo auch die Westfälischen Nachrichten gedruckt werden. Weiter auf dem Programm: Ein Besuch der Firma Mondi in Gronau (27. April) sowie das traditionelle „Dautrappen“ am Himmelfahrtstag.

Wie in früheren Jahren auch fährt der Heimatverein mit dem Rad nach Nienborg zum Kreuzweg (Karfreitag 2017). Eine weitere Radtour führt zur Euregio-Geschäftsstelle an der Grenze. Die bekannte Krimiautorin Helga Streffing liest am 30. März im Heimathaus aus ihrem neuesten Buch („Tödliche Familien“). Außerdem wird Stadtbaurat Frank Vetter im Heimathaus im Rahmen der Reihe „ Epe aktuell“ über die weitere städtische Entwicklung in Epe referieren (14. März).

Das Programm des ersten Halbjahres beinhaltet ebenfalls wieder eine längere Reise. Diesmal geht es unter fachkundiger Leitung vier Tage lang in den Harz. Das Motto: „Eine Reise zu den Stätten des Weltkulturerbes“. Die Fahrt findet vom 28. bis 31. Mai statt. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Kontakte zum Theater bereichern das Programm des Heimatvereins auch 2017: So ist ein Besuch des Theaterstücks der Eper Landjugend mit dem Titel „Ennmal noch na Hiddensee“(1. April) geplant, ebenso ein Besuch Hermann Fischers im Heimathaus in Epe (11. Mai). Hermann Fischer hat als Darsteller und Regisseur der Niederdeutsche Bühnen in Münster Karriere gemacht hat.

Der Vorsitzende des Heimatvereins Epe, Wilhelm Kemper, freut sich darüber, dass es auch im kommenden Halbjahr ein vielseitiges und interessantes Programm geben wird. Er lädt alle Mitglieder und Heimatverbundenen zu den Veranstaltungen ein. Zugleich bedankt er sich bei den vielen ehrenamtlichen Helfern des Heimatvereins. Ohne sie wäre ein solches Halbjahresprogramm nicht möglich. Das Programm wird den Mitgliedern des Heimatvereins in diesen Tagen zugestellt.

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