Vortragsveranstaltung beim Heimatverein über jüdische Einwohner in Gronau
Synagoge und Stolpersteine

Gronau -

Der Heimatverein Gronau lädt im Rahmen seiner Monatstreffen zu einem Vortrag am Montag (6. März) um 16.30 Uhr ins Drilandmuseum an der Bahnhofstraße ein.

Dienstag, 28.02.2017, 11:02 Uhr

Die ehemalige Gronauer Synagoge 
Die ehemalige Gronauer Synagoge  Foto: Sammlung Bohn

Fast vergessen: Zur Historie von Gronau und Epe gehört auch die Geschichte der jüdischen Minderheit. Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts konnten Juden dauerhaft in Gronau sesshaft werden und als gleichberechtigte Bürger leben. Der mörderische Terror der NS-Diktatur zerstörte auch die jüdischen Gemeinden von Gronau und Epe. Die jüdische Mitbürger beider Orte wurden in die Emigration getrieben oder ermordet.

Darüber berichtet in einem mit Bilddokumenten illustrierten Vortrag Norbert Diekmann , der bereits 1999 zu dem Thema ein Buch veröffentlicht hat. Diekmann gehört auch dem Initiativkreis an, der sich für den Erhalt der alten Eper Synagoge einsetzt.

Ergänzend wird Stadtarchivar Gerd Lippert über das „Stolperstein-Projekt“ des Künstlers Gunter Demnig ansprechen, dessen Gedenksteine auch in Gronau und Epe zu finden sind. Lippert wird dabei auf die Lage, die Pflege und der Hintergrund der Stolpersteine erläutern.

Interessierte sind zu der kostenlos zugänglichen Veranstaltung ohne Anmeldung. willkommen. Einlass ist ab 16 Uhr.

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