Initiativkreis „Alte Synagoge“
Spahn: „Wenn ich eben kann, unterstütze ich das Projekt“

Epe -

Einen neuen Freund hat jetzt der Initiativkreis „Alte Synagoge“ gewonnen: Jens Spahn. Er sagte den Eperanern Unterstützung zu.

Samstag, 08.04.2017, 11:04 Uhr

Bundestagsabgeordneter Jens Spahn mit Mitgliedern des Initiativkreises „Alte Synagoge“ im Schatten der St.-Agatha-Kirche in Epe. Im Bild v.l.: Markus Tyburski, Wilhelm Kemper, Jens Spahn, Martin Dust, Heinz Krabbe und Rudolf Nacke
Bundestagsabgeordneter Jens Spahn mit Mitgliedern des Initiativkreises „Alte Synagoge“ im Schatten der St.-Agatha-Kirche in Epe. Im Bild v.l.: Markus Tyburski, Wilhelm Kemper, Jens Spahn, Martin Dust, Heinz Krabbe und Rudolf Nacke Foto: hdm

Einen neuen Freund hat jetzt der Initiativkreis „Alte Synagoge “ gewonnen: Der parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium der Finanzen und Mitglied des Deutschen Bundestages, Jens Spahn , besuchte den Heimatverein Epe und traf sich mit aktiven Mitgliedern des Initiativkreises „Alte Synagoge“ zu einem Gespräch im Heimathaus an der von-Keppel-Straße. Wilhelm Kemper , Vorsitzender des Heimatvereins, begrüßte den Politiker und gab ihm einen kurzen Einblick in die ehrenamtliche Tätigkeit des Vereins.

Grund des Besuchs war allerdings die Reaktion auf ein Schreiben des Initiativkreises, mit dem Spahn – aber auch andere Politiker und Prominente des öffentlichen Lebens – um Mitarbeit und Förderung des Synagogenprojektes gebeten worden waren.

Bisher haben sich der Landrat des Kreises Borken, Dr. Kai Zwicker, die Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft, Weihbischof Dr. Christoph Hegge, (auch im Namen von Bischof Dr. Genn) und andere Politiker gemeldet und ihre Unterstützung angeboten, das 1907 entstandene Haus zu erhalten und für die Öffentlichkeit wieder nutzbar zu machen.

Für die Mitglieder des Initiativkreises war es nun eine besondere Freude, auch Jens Spahn in Epe begrüßen zu können.

Im Gespräch erläuterten Wilhelm Kemper, Rudolf Nacke, Heinz Krabbe und Markus Tyburski die Vorstellungen des Initiativkreises, bevor dessen Mitglieder mit dem Gast aus Berlin einen Spaziergang durch Epe zur ehemaligen Synagoge unternahmen.

So konnten nicht nur die Stolpersteine, sondern auch das damalige Synagogengebäude und die Merschstraße besichtigt werden. „Wenn ich eben kann, unterstütze ich das Projekt gern“, so Jens Spahn. Er erwähnte im Gespräch mit den Mitgliedern des Initiativkreises auch die Möglichkeit, im Rahmen der Euregio ein deutsch/niederländisches Projekt auf den Weg zu bringen. Auch hier könnte es nach seinen Worten möglich sein, Fördermittel zu erhalten und „man könnte schauen, was Bund und Land dabei machen können“.

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