EWG-Generalversammlung
Attraktivität ist garantiert

Epe -

Die Existenz der verkaufsoffenen Sonntage in Epe ist nach Ansicht der Eper Werbegemeinschaft (EWG) nicht gefährdet. Die jeweiligen Feste – Frühlingsfest, Musiknächte, Martinimarkt und Weihnachtsmarkt – seien der Anlass, warum Menschen in den Ort kommen, nicht die Tatsache, dass die Geschäfte geöffnet hätten.

Donnerstag, 13.04.2017, 08:04 Uhr

In der St.-Agatha-Kirche fand bereits mehrfach der Auftakt der Eper Musiknächte statt. Auch in diesem Jahr soll es dort wieder ein Konzert geben.
In der St.-Agatha-Kirche fand bereits mehrfach der Auftakt der Eper Musiknächte statt. Auch in diesem Jahr soll es dort wieder ein Konzert geben. Foto: Martin Borck

Die Existenz der verkaufsoffenen Sonntage in Epe ist nach Ansicht der Eper Werbegemeinschaft ( EWG ) nicht gefährdet.

Die jeweiligen Feste – Frühlingsfest , Musiknächte, Martinimarkt und Weihnachtsmarkt – seien der Anlass, warum Menschen in den Ort kommen, nicht die Tatsache, dass die Geschäfte geöffnet hätten. Und genau das ist das Kriterium, nach dem die Gerichte entscheiden, ob verkaufsoffene Sonntage genehmigt werden können oder nicht. Beim Frühlingsfest besuchen ungefähr 20 000 Menschen die Veranstaltungen im Ortskern. „Und die würden nicht kommen, wenn es nur um die verkaufsoffenen Läden ginge“, so Vorsitzender Bernd Stichling am Dienstagabend bei der Generalversammlung der EWG im Hotel Schepers. Kati Detert, die sich als neue Leiterin des Stadtmarketings vorstellte, sagte zu, das Thema im Auge zu behalten.

Die Regularien wie Jahres- und Kassenbericht waren zügig und zur Zufriedenheit aller abgehandelt. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Die Kassenlage der EWG, die derzeit 118 Mitglieder hat, erlaubt es, während der künftigen Veranstaltungen wieder attraktive Aktionen einzukaufen und damit die Aktivitäten der heimischen Unternehmen zu unterstützen. „Wir sind schließlich eine Werbegemeinschaft und kein Sparverein“, sagte Stichling. „Wir wollen uns nicht kaputtsparen.“ Anregungen seien herzlich willkommen.

Ingo Hoff stellte im Anschluss die Pläne für die Gronauer Innenstadtgestaltung „Drio“ vor. Hoff rechnet damit, dass Kaufkraft in die Stadt zurückgeholt werde.

Das Frühlingsfest am 23. April beginnt mit dem „Bürgerfrühstück“, das die Bürgerstiftung wie berichtet im Eper Park veranstaltet. Eine der Attraktionen während des Festes sind kleine Lkw-Modelle eines Miniclubs. Die Fahrzeuge können über eine Fernbedienung gesteuert, be- und entladen werden.

Der Auftakt der Musiknächte soll wieder am Freitagabend (22. September) mit einem Konzert in der St.-Agatha-Kirche stattfinden. Der Michaelismarkt ist am 24. September, der Martinisonntag am 5. November, und der Weihnachtsmarkt findet vom 8. bis 10. Dezember im Ortskern statt.

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