Sportausschuss stimmt zu
Vorwärts beantragt neue Umkleide

Epe -

Die bestehende Umkleidenanlage am Wolbertshof platzt aus allen Nähten. Darum hat der Sportverein Vorwärts Epe bei der Stadt Mittel beantragt, um ein weiteres Funktionsgebäude zu errichten. Der Sportausschuss ist im Grundsatz einverstanden und will in den Jahren 2017 und 2018 jeweils 175 000 Euro zur Verfügung stellen. Der Verein selbst will Eigenleistungen in Höhe von 25 Prozent der Gesamtkosten erbringen. Der Haupt- und Finanzausschuss wird sich in seiner nächsten Sitzung am Mittwoch mit den finanziellen Fragen rund um das Thema beschäftigen.

Freitag, 02.06.2017, 08:06 Uhr

Auf der Fläche zwischen Hauptgebäude und Doppelgarage soll das neue Funktionsgebäude entstehen.
Auf der Fläche zwischen Hauptgebäude und Doppelgarage soll das neue Funktionsgebäude entstehen. Foto: Martin Borck

Den 29 Mannschaften, die die Sportanlage nutzen, stehen derzeit nur vier Umkleidekabinen zur Verfügung. In dem neuen Gebäude sollen zwei weitere Kabinen einschließlich Sanitärräume sowie zwei Umkleiden für Schiedsrichter geschaffen werden. Der Jugendraum soll in das neue Gebäude verlagert werden, so die Vorstellungen des Vereins. Dadurch könne der bestehende Sozialraum im Hauptgebäude für den Rehasport genutzt werden. Darüber hinaus erhoffen sich die Verantwortlichen eine Verbesserung des Schallschutzes.

Das Gebäude soll auf der Freifläche zwischen dem Hauptgebäude und der Doppelgarage errichtet werden.

In den Kostenplanungen des Vereins sind bislang die Baunebenkosten – für eventuell zu erstellende Gutachten, Planungsleistungen – nicht enthalten. Die können laut Schätzung der Verwaltung 15 bis 23 Prozent der Gesamtkosten ausmachen. Auch für die Ausstattungskosten hat der Verein noch keinen Ansatz angegeben. Die Gesamtkosten dürften daher also deutlich höher liegen als die avisierten 350 000 Euro. Sie könnten aber durch die Eigenleistungen des Vereins getragen werden. Vorwärts ist sogar bereit, ein Viertel der Gesamtkosten zu tragen. Das Gebäudemanagement bezeichnete die Höhe der Eigenleistungen als „ambitioniert“; der Anteil könne aber erzielt werden. Bei der Festbetragsfinanzierung, die der Ausschuss vorschlug (zweimal 175 000 Euro), würde das Risiko für die Realisierung des Projekts vollständig auf den Verein übergehen. Die Zahlungen der Stadt würden nach Baufortschritt erfolgen.

Der Sportausschuss schlug zudem vor, dem Verein zu einem symbolischen Preis ein Erbbaurecht für den Grundstücksteil zu gewähren, auf dem das Gebäude errichtet werden soll.

Die Politiker stimmten dem Vorschlag zu. Es gab zwei Enthaltungen. Der Haupt- und Finanzausschuss wird sich am Mittwoch mit dem Thema beschäftigen. Auch die Zustimmung des Rats ist noch erforderlich.

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