Viele Gruppen beteiligen sich am Forum Artenvielfalt und Kulturlandschaft
Viele Beispiele, die Artenvielfalt zu erhalten

Kreis Borken -

Heimat braucht Vielfalt. So lautete der Titel einer Veranstaltung, zu der der Kreis Borken mit der Stiftung Kulturlandschaft Kreis Borken ins Kult nach Vreden eingeladen hatte. Zum zweiten „Forum Artenvielfalt und Kulturlandschaft“ kamen Vertreter der Heimatmuseen und Heimatvereine ebenso wie Imker, Landwirte, Vertreter von Naturschutzverbänden sowie der Kommunen.

Montag, 31.07.2017, 15:07 Uhr

Podiumsrunde zur Biodiversität mit (v.l.) Moderatorin Andrea Blome, Kordula Blickmann (Kreis Borken), Martin Hillenbrand (Naturfördergesellschaft), Corinna Endlich (Leiteirn Kult Vreden), Hubert Grothues (Kuratorium Stiftung Kulturlandschaft) und Alois Mensing (stellvertretender Kreisheimatpfleger).
Podiumsrunde zur Biodiversität mit (v.l.) Moderatorin Andrea Blome, Kordula Blickmann (Kreis Borken), Martin Hillenbrand (Naturfördergesellschaft), Corinna Endlich (Leiteirn Kult Vreden), Hubert Grothues (Kuratorium Stiftung Kulturlandschaft) und Alois Mensing (stellvertretender Kreisheimatpfleger). Foto: Kreis Borken

Die stellvertretende Landrätin Magdalene Garvert hob das Engagement der Heimatvereine für die Artenvielfalt hervor. „Sie alle haben das Heft schon in die Hand genommen: Sie pflegen vielerorts liebevoll angelegte Bauerngärten und Streuobstwiesen. Sie basteln mit Kindern Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse und sie führen Menschen in die Natur und an die Natur heran.“

Garvert erinnerte an die im Frühjahr 2016 unterzeichnete Erklärung „Region in der Balance – Biodiversität“ und den damit bezeugten Willen, sich des Themas anzunehmen und etwas gegen den anhaltenden Artenschwund zu unternehmen.

Mit dem ersten „Forum Artenvielfalt und Kulturlandschaft“ hätten der Kreis und die Stiftung Kulturlandschaft 2016 eine Plattform für den Austausch von Ideen und Anregungen und für neue Kooperationen, aber auch zum kritischen Rückblick auf das Erreichte und einen Ausblick auf notwendiges Tun ins Leben gerufen.

Ganz praktisch ging es zunächst für die Teilnehmenden zu einer vom Verein Kulturlandschaft Vreden eingesäten Blumenwiese. Einen weltweiten Bogen der Verantwortung für die Vielfalt der Arten spannte dann Dr. Gertrud Hein von der Natur- und Umweltakademie NRW in ihrem Vortrag.

Die Teilnehmer sammelten im weiteren Verlauf der Tagung gute Beispiele aus der Region und weitere Ideen, wie die verschiedenen Akteure die Menschen im Kreis für das Thema Biodiversität sensibilisieren könnten.

Das Spektrum reichte dabei vom selbst gebackenen Pfannkuchen auf dem Wochenmarkt über Naturführungen zu Fuß oder mit dem Fahrrad bis hin zur Anlage von Gärten mit alten Nutzpflanzen.

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