Wohnbau Westmünsterland
„Ein nachhaltiges Investment“

Gronau -

Seit dem Frühjahr wohnen in fünf Gebäuden an der Spinnereistraße rund 100 Menschen in 60 neu geschaffenen Mietwohnungen. Am Dienstag lud die Wohnbau Westmünsterland zu einer Besichtigung des neuen Wohnquartiers in direkter Nachbarschaft zum LAGA-Gelände ein.

Donnerstag, 03.08.2017, 09:08 Uhr

Blick in den Innenhof der neuen Wohnanlage an der Spinnereistraße. Über das neue Projekt freuen sich (v.r.): Dr. Ansgar Hörster (Aufsichtsratsvorsitzender Wohnbau), Uwe Schramm und Dr. Stefan Jägering (Vorstand Wohnbau) und Herbert Hakvoort (Technischer Kundenservice Wohnbau). Fotos: Klaus Wiedau
Blick in den Innenhof der neuen Wohnanlage an der Spinnereistraße. Über das neue Projekt freuen sich (v.r.): Dr. Ansgar Hörster (Aufsichtsratsvorsitzender Wohnbau), Uwe Schramm und Dr. Stefan Jägering (Vorstand Wohnbau) und Herbert Hakvoort (Technischer Kundenservice Wohnbau). Fotos: Klaus Wiedau Foto: Klaus Wiedau

Bis 1968 wurden auf dem 7150 Quadratmeter großen Grundstück Kranke im evangelischen Auguste-Viktoria-Krankenhaus gepflegt, danach bot hier ein Altenheim bis 1985 Senioren ein Zuhause. Inzwischen hat das Areal an der Spinnereistraße eine neue Verwendung: Seit dem Frühjahr wohnen hier rund 100 Menschen in 60 neu geschaffenen Mietwohnungen. Am Dienstag lud die Wohnbau Westmünsterland zu einer Besichtigung des neuen Wohnquartiers in direkter Nachbarschaft zum LAGA-Gelände ein.

In eineinhalbjähriger Bauzeit entstanden insgesamt fünf Gebäude mit jeweils zwölf Wohneinheiten. Die Wohnungsgrößen der Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen liegen zwischen 53 und 67 Quadratmeter. Die Verkehrsflächen der Laubengänge sind großzügig bemessen, ein grüner Innenhof mit Bänken bietet sich als Kommunikationspunkt an.

Dr. Stefan Jägering , Technischer Vorstand der Wohnbau: „Die 60 Wohnungen verfügen über eine Wohnfläche von rund 3500 Quadratmetern.“

30 Wohnungen – also 50 Prozent des Bestandes – entstanden im öffentlich geförderten Wohnungsbau. Die Wohnungsgenossenschaft kommt damit nach eigenen Angaben ihrer sozialen Verantwortung zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum nach – eine Forderung, die inzwischen viele Kommunen beschäftigt. „An der Spinnereistraße ist es durch die Bebauung zudem gelungen, einen städtebaulichen Impuls zu setzen“, so Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Ansgar Hörster .

„Der Bedarf an kleinen, barrierearmen, aber auch stadtnahen Wohnungen wächst. Daher ist diese Fläche für ein solches Wohnprojekt geradezu prädestiniert,“ so Uwe Schramm, Vorstandsvorsitzender des Wohnungsunternehmens. „Der Faktor Bezahlbarkeit spielt bei der Vermietung ebenso eine Rolle wie die Qualität. Mit der Fertigstellung waren alle Wohnungen vermietet. Das zeigt, dass unsere Projektentwicklung die Bedürfnisse des Marktes bestens getroffen hat.“ Die Mieten für die öffentlich geförderten Wohnungen lägen bei 5,25 Euro/Quadratmeter, so Schramm. Auch die Preise der frei finanzierten Wohnungen seien mit 6,90 bis 7,50 Euro/Quadratmeter für Ausstattung und Standort angemessen. Insgesamt sind rund sieben Millionen Euro investiert worden. „Ein nachhaltiges Investment“, so Dr. Jägering. Die öffentlich geförderten und die frei finanzierten Einheiten bilden dabei einen bunten Mix. „Die Ausstattungsunterschiede sind marginal“, so Schramm.

Von den insgesamt rund 5000 Wohnungen, die die Wohnbau im Westmünsterland bewirtschaftet, befinden sich 576 in Gronau. Das Kundencenter der Genossenschaft an der Hörster Straße 4 garantiere Service vor Ort. Aktuell baut das Wohnungsunternehmen 320 weitere Wohnungen in den Kreisen Borken und Steinfurt, weitere 300 Einheiten befinden sich in der Projektentwicklung. „Innerhalb eines Zeitraumes von fünf Jahren werden dabei rund 100 Millionen Euro bewegt“, so Hörster. In Gronau laufen derzeit die Planungen für den Bau von zwölf weiteren Wohnungen an der Vereinsstraße.

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