Gewerkschaftsbund lädt ein 
Zum Antikriegstag nach Münster

Gronau/Münster -

Gronauer und Ahauser nehmen an der Veranstaltung des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum Antikriegstag in Münster teil. Kundgebung und Kranzniederlegung starten um 17 Uhr am „Zwinger“ an der Promenade. Für musikalische Beiträge sorgt der Chor „Die Untertanen“.

Freitag, 25.08.2017, 12:08 Uhr

Die Kranzniederlegung am Zwinger ist ein fester Bestandteil des Programms am Antikriegstag in Münster. Dazu laden Gewerkschaften ein.
Die Kranzniederlegung am Zwinger ist ein fester Bestandteil des Programms am Antikriegstag in Münster. Dazu laden Gewerkschaften ein. Foto: Matthias Ahlke

Seit 60 Jahren erinnern die Gewerkschaften am 1. September daran, dass es dieser Tag war, an dem Nazi-Deutschland 1939 Polen überfiel und damit den Zweiten Weltkrieg entfachte. Das Bekenntnis zu Frieden, Demokratie und Freiheit müsse immer wieder erneuert werden. „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!“, so die Losung der Gewerkschaften in ihrer Erklärung. Und weiter: Europa und Deutschland müssten in der neuen Weltunordnung friedenspolitisch Verantwortung übernehmen. Der richtige Ansatz dafür könne nicht sein, die Verteidigungsausgaben zu erhöhen. Stattdessen werde eine gemeinsame Strategie der friedenssichernden Konfliktprävention gebraucht. Ziel müsse es sein, soziale Spannungen und Ungleichgewichte abzubauen und mit friedlichen Mitteln dafür zu sorgen, dass politische, wirtschaftliche und ökologische Krisen frühzeitig erkannt und abgewendet werden. Unter anderem müssten sich alle EU-Mitgliedstaaten entschieden für einen erfolgreichen Abschluss der laufenden Verhandlungen zur weltweiten Ächtung von Kernwaffen einsetzen. Europa müsse sich zu seiner Verantwortung für den Schutz von Flüchtlingen bekennen, indem auf EU-Ebene endlich ein solidarisches und gerechtes System für ihre Anerkennung und Aufnahme geschaffen wird, fordern die Gewerkschaften.

Abfahrt in Gronau ist um 16 Uhr. Kostenlose Mitfahrgelegenheiten sind anzumelden bei: Robert Brandt ( DGB ), ✆ 0172 2358668, und Eberhard Doths (Verdi), ✆ 02562 25018.

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