Zusammenarbeit mit Lindenschule geplant
Baubeginn für Kita des Wittekindshofs

Gronau -

Der Bagger und der große Trecker mit Anhänger hatten die Bodenarbeiten für die zweiten Wittekindshofer Kindertagesstätte gerade beendet, als Milou, Frieda, Azra, Arda und Meyra mit ihren Eltern auf die Baustelle kommen. Die Zwei- bis Vierjährigen besuchen noch die Kitagruppen im ehemaligen „Grow“ an der Herzogstraße. Nach den Sommerferien können sie in die neue Kita an der Volker-Grabkowsky-Straße neben der Lindenschule wechseln.

Montag, 13.11.2017, 07:11 Uhr

Sie freuen sich  über den Baubeginn für die neue Wittekindshofer Kita (v.l.): Sabine Niermann-Probst (Wittekindshof), Ingo Hoff (Hoff und Partner), Reiner Breder (Wittekindshof) und Bernd Niehoff (Hoff und Partner). Die Kinder Meyra, Azra, Arda, Milou und Frieda waren mit den ersten Buddel- und Schaufelproben auf dem zukünftigen Außenspielgelände beschäftigt.
Sie freuen sich  über den Baubeginn für die neue Wittekindshofer Kita (v.l.): Sabine Niermann-Probst (Wittekindshof), Ingo Hoff (Hoff und Partner), Reiner Breder (Wittekindshof) und Bernd Niehoff (Hoff und Partner). Die Kinder Meyra, Azra, Arda, Milou und Frieda waren mit den ersten Buddel- und Schaufelproben auf dem zukünftigen Außenspielgelände beschäftigt. Foto: Anke Marholdt

„Zurzeit entsteht das Fundament, bis Ende des Jahres soll der zweigeschossige Rohbau weitgehend fertig sein“, berichtete Architekt Bernd Niehoff von der Gronauer Firma Hoff und Partner, die das Kita-Gebäude für 55 Kinder im Alter von einem Jahr bis zur Einschulung bauen lässt und an die Diakonische Stiftung Wittekindshof vermieten wird.

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und auf die spielenden und lernenden Kinder, die das Gebäude in Zukunft mit Leben füllen dürfen“, erklärte Geschäftsführer Ingo Hoff. Sein Team arbeitete schon in der Planungsphase eng mit den Experten aus dem Wittekindshof zusammen, um ein Kita-Gebäude zu schaffen, dass den Bedürfnissen der Kinder ebenso entspricht wie dem der Mitarbeitenden und der Eltern.

In den nächsten Monaten entsteht ein zweigeschossiger Flachdachbau mit knapp 660 Quadratmetern Bruttogeschossfläche und einer Außenspielfläche von rund 700 Quadratmetern. Im Erdgeschoss sind zwei Gruppen geplant und im Obergeschoss eine Gruppe sowie ein großer Mehrzweckraum, der auch als Turnhalle genutzt werden kann. Damit in den Gruppenräumen mehr Platz zum Spielen bleibt, wird im Erdgeschoss ein Kinderrestaurant für Frühstückspausen und das Mittagsessen entstehen, an dem die Kinder wahlweise teilnehmen können. „Jeder Gruppe wird drei Räume haben, um den Kindern verschiedene Spielbereiche anzubieten, wenn sie sich verkleiden, als Baumeister aktiv werden oder in Ruhe ein Gesellschaftsspiel machen, Bücher angucken oder vorgelesen bekommen“, erklärt Sabine Niermann-Probst, die als Fachbereichsleitung Frühe Biografie im Wittekindshof tätig ist. Sie betont, dass die Kindertageseinrichtung auf der Grundlage eines inklusiven Konzeptes arbeitet und jedes Kind willkommen ist, individuell gefördert und begleitet wird.

Die Nachbarschaft zur Lindenschule soll konzeptionell genutzt werden, um den Übergang von der Kita in die Schule für Kinder und Eltern fließend zu gestalten: „Wir arbeiten bereits jetzt sehr gut mit der Lindenschule zusammen und planen ein Modellprojekt, für das wir einen Förderantrag bei der Aktion Mensch stellen werden“, so Reiner Breder, der als Ressortleiter für die Wittekindshofer Angebote im Kreis Borken verantwortlich ist. „Uns geht es darum, dass Kita, Schule, die Über-Mittags- und Nachmittagsbetreuung Hand in Hand arbeiten.

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Informationen und Anmeldungen montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr sowie freitags von 9 bis 13 Uhr bei der Verwaltung des Wittekindshofs, '  02562 916100.

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