Tag der offenen Tür an der Gesamtschule Gronau
Der Klassenraum wird zum Horrorhaus

Gronau -

Kinder mit erschreckender Gesichtsbemalung, kräftige Trommelklänge oder aufregende Spielestationen: Was klingt wie ein Volksfest ist nur ein Auszug des Angebots, das die Gesamtschule Gronau am Samstag bei ihrem Tag der offenen Tür den Besuchern bot.

Montag, 20.11.2017, 11:11 Uhr

Einen Parcours zum Gruseln hatten die Mädchen und Jungen der Klasse 5d zum Tag der offenen Tür der Gesamtschule vorbereitet.
Einen Parcours zum Gruseln hatten die Mädchen und Jungen der Klasse 5d zum Tag der offenen Tür der Gesamtschule vorbereitet. Foto: privat

Schulleiterin Ursula Steuer zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf des Tages und vor allem mit der Leistung der Schüler. „Alles, was heute ausgestellt oder auch verkauft wurde, haben größtenteils die Schülerinnen und Schüler selber organisiert. Die Lehrkräfte haben Hilfestellung geleistet und unterstützt – ein Vorgehen, was zu unserem Schulalltag dazu gehört.“, sagt Steuer.

Ein gutes Beispiel war die Klasse 5d: Die Schüler verwandelten ihren Klassenraum in ein Horrorhaus. Mit dunklen Tüchern und Masken ausgestattet führten sie die Besucher durch einen kleinen Parcours und bereiteten somit jedem ein gruseliges Vergnügen.

Was so einfach klingt war für die Schüler eine tagelange Vorbereitung: Seit Mittwoch wurden in fast 60 Projekten die Aktionen geplant und gestaltet. So bauten beispielsweise die Siebtklässler Cajons – Kisten, auf denen die Schüler das Trommeln lernen können.

„Die Kinder übernehmen Verantwortung für ihre eigene Arbeit und wollen ihre Pläne umsetzen. Dieser Ehrgeiz lässt sie wachsen und hilft ihnen dabei, sich und ihr Lernen zu organisieren und weiterzuentwickeln“, sagte Ursula Steuer.

An jeder Ecke und in jedem Flur waren am Samstag Aktionsstände zu sehen. Aber nicht nur die Schüler waren aktiv: Die Gesamtschule arbeitet mit vielen außerschulischen Partnern zusammen. Einer ist James Skunca, der mit seiner Werkkunst nicht nur ein Projekt anbot, sondern auch das Angebot an Arbeitsgemeinschaften bereichert. Auch das Hip-Hop-Projekt von Musiker Martin Rietsch begeisterte viele Mädchen und Jungen an den Projekttagen, aber auch am Samstag beim Auftritt.

Eine weitere wichtige Stütze, so Schulleiterin Ursula Steuer, seien die Eltern und der Förderverein. Viele Projekte und Aktionen der Schule würden nur mit ihrer Unterstützung laufen.

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