Neujahrsempfang der Pfarrei St. Antonius
„Da gehört Kirche hin“

Gronau -

Rückschau und Ausblick, Grußbotschaften von Stadt sowie evangelischer Kirchengemeinde, Chorgesang und eine Beichte der ganz besonderen Art: Der Neujahrsempfang der Pfarrei St. Antonius bot am Sonntag – dem Tag des Patronatsfestes der Gemeinde – viele verschiedene Facetten.

Montag, 15.01.2018, 07:01 Uhr

Der Kirchenchor gestaltete die Messe zum Patronatsfest und den Neujahrsempfang mit.
Der Kirchenchor gestaltete die Messe zum Patronatsfest und den Neujahrsempfang mit. Foto: Fotos: kw

Rückschau und Ausblick, Grußbotschaften von Stadt sowie evangelischer Kirchengemeinde, Chorgesang und eine Beichte der ganz besonderen Art: Der Neujahrsempfang der Pfarrei St. Antonius bot am Sonntag – dem Tag des Patronatsfestes der Gemeinde – viele verschiedene Facetten. Pfarrer Michael Vehlken konnte dazu nach einer festlichen Liturgie in der Kirche im Saal des Pfarrzentrums Gemeindemitglieder und Gäste willkommen heißen. Er kündigte der Gemeinde für 2018 ein großes Fest – vermutlich in der Bürgerhalle – an, „bei dem wir das Ehrenamt in den Blick nehmen wollen“. Das Engagement der Ehrenamtlichen sei alles andere als selbstverständlich: „Wir Hauptamtlichen würden ohne die Ehrenamtlichen nämlich ganz schön alt aussehen“, so Vehlken.

Auch der neue Pfarreirats-Vorsitzende, Peter Reckmann, sprach zu den Gästen.

Auch der neue Pfarreirats-Vorsitzende, Peter Reckmann, sprach zu den Gästen. Foto: Klaus Wiedau

Der Vorsitzende des im November neu gewählten Pfarreirates, Peter Reckmann , erinnerte in seinem Grußwort an besondere Ereignisse des vergangenen Jahres. Stellvertretend nannte er die Beratung des Pastoralplanes, das Goldene Priesterjubiläum von Pfarrer em. Norbert Gellenbeck, den Abschied von Pastoralreferentin Christiane Hölscher, den Wechsel in der Leitung des Jugendzentrums St. Josef, die Veränderung der Messordnung in St. Josef und die Pfarreiratswahlen. Vehlken ergänzte zudem den Wechsel in der Leitung der Kindertagesstätte St. Ludgerus. „2018 wird ein aufregendes Jahr voller Arbeit und mit vielen schönen Momenten“, so Peter Reckmann, der die Gemeinde einlud, sich in verschiedenen Bereichen zu engagieren. Schon jetzt baten Reckmann und Vehlken darum, sich das Datum 11. März freizuhalten, an dem der Gronauer Neupriester Florian Maria Lim (Priesterweihe am 24. Februar) mit der Gemeinde seine Heimatprimiz feiern werde.

Einem launigen Beichtgespräch zwischen Pfarrer Edward Pawolka und dem stellvertretenden Kirchenvorstandsvorsitzenden Mathias Frings konnte die Versammlung danach lauschen. Es waren besondere Erlebnisse, die Frings als Beichtender bereute und die Zuhörer ein ums andere Mal zum lachen brachte. Wann erfährt man schließlich mal, dass Geilenkirchen auf Lateinisch „ecclesia erotica“ heißt. . .

Mathias Frings und Pfarrer Edward Pawolka bei ihrem besonderen Beichtgespräch.

Mathias Frings und Pfarrer Edward Pawolka bei ihrem besonderen Beichtgespräch. Foto: Klaus Wiedau

Gerhard Ludewig überbrachte die Grüße der evangelischen Kirchengemeinde und erinnerte in einem kurzen historischen Ausflug in die Zeit der – damals noch – ungeteilten Christenheit an Aussagen des Heilige Antonius, den er als „ökumenischen Glaubenszeugen“ bezeichnete.

Stellvertretender Bürgermeister Rainer Doetkotte betonte die vielen Berührungspunkte zwischen der politischen und der kirchlichen Gemeinde, die sich aktuell beide auf den Weg machten, das neue Jahr und seine Herausforderungen anzugehen. Kirchliches Leben müsse sich – wie das in Gronau der Fall sei – im Alltag der Menschen wiederfinden, so Doetkotte: „Da gehört Kirche hin!“

Pfarrer em. Norbert Gellenbeck wies auf eine weitere Weihe eines Gronauers hin, auf die sich die Gemeinde 2018 freuen könne: Christopher Cantzen wird am Pfingstsonntag in Nordböhmen zum Diakon geweiht, der Freundeskreis Mariánské Rădcice bietet aus diesem Grund eine Fahrt dorthin an.

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