Japan an Übernahme interessiert?
Urenco dementiert Gespräche

Gronau -

Die Urenco hat einen Bericht der japanischen Zeitung Nikkei zurückgewiesen. Darin stand, dass Japan Interesse an einer Übernahme des Unternehmens habe, das u.a. in Gronau die Urananreicherungsanlage betreibt.

Montag, 22.01.2018, 17:01 Uhr

Die Urenco hat einen Bericht der japanischen Zeitung Nikkei zurückgewiesen. Darin stand, dass Japan Interesse an einer Übernahme des Unternehmens habe, das u.a. in Gronau die Urananreicherungsanlage betreibt. Derzeit gehört die Urenco zu je einem Drittel dem niederländischen und britischen Staat sowie den deutschen Energiebetrieben Eon und RWE. Alle Partner würden gerne ihre Anteile verkaufen, allerdings machen hohe behördliche Auflagen der Verkauf schwierig. Das technische Wissen rund um die Urananreicherung soll nicht in falsche Hände geraten.

Nikkei hatte am Freitag berichtet, dass Japan Interesse an Urenco habe und die staatliche Japan Bank for International Corporation gemeinsam mit der mit der amerikanischen Atomenergie-Gesellschaft Centrus Energy Corp. bis Ende des Jahres 50 Prozent der Anteile übernehmen wolle.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5448732?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F103%2F150%2F
41 Millionen Euro Defizit eingeplant
Oberbürgermeister Markus Lewe und Stadtkämmerer Alfons Reinkemeier mit dem Haushalt für 2020.
Nachrichten-Ticker