Letzter Arbeitstag von Ulrich Helmich
Abschied von einem Macher

Gronau -

So einfach gehen lassen wollten sie Ulrich Helmich nicht. Bürgermeisterin Sonja Jürgens, Mitglieder des Aufsichtsrats der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, Vertreter der Unternehmen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Vertreter aus Rat und Verwaltung wollten sich am Dienstag vom Wirtschaftsförderer verabschieden. Helmich wird Dezernent für Sicherheit, Bauen und Umwelt des Kreises Coesfeld.

Dienstag, 20.03.2018, 18:03 Uhr

Bürgermeisterin Jürgens und WTG-Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Buß (r.) übergaben Ulrich Helmich eine Fotocollage zum Abschied.
Bürgermeisterin Jürgens und WTG-Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Buß (r.) übergaben Ulrich Helmich eine Fotocollage zum Abschied. Foto: Martin Borck

„Als Bürgermeister von Heek hattest Du erfahren, dass es ist schön ist zu gestalten. Das war immer Deine Triebfeder. Deshalb hat es uns gefreut dass Du vor drei Jahren bereit warst, den Wirtschaftsstandort Gronau nach vorne zu bringen“, sagte Jürgens bei einer Feier im Wirtschaftszentrum.

Helmich sei stets mit Herzblut bei der Sache gewesen. „Und er hat Penetranz. Er stand mir immer wieder in den Hacken – in positivem Sinn“, so Jürgens. Als Erfolge könne Helmich unter anderem die Sanierung des Wirtschaftszentrums und die große Industrie- und Gewerbeschau verbuchen, deren Planung Helmich sofort angepackt habe.

Dass er die Unternehmer proaktiv aufgesucht habe und sich als verlässlicher Partner für sie erwiesen habe, seien weitere Pluspunkte. Im Aufsichtsrat habe er alle Mitglieder über Parteigrenzen hinweg mitgenommen. Jürgens‘ Fazit: „Wir vermissen Dich schon jetzt.“

„Jetzt stehe ich hier und sage Tschüss – und das fällt mir schwer“, gab Helmich zu. Er gab das Lob zurück: „Man hat mich machen lassen. Ich habe viel nach meiner Façon gestalten können. Darauf blicke ich durchaus dankbar und stolz zurück.“

Er verlasse Gronau mit guten Erinnerungen an viele, die seinen Weg begleitet haben. Die Zusammenarbeit sei von Vertrauen geprägt gewesen und es seien Freundschaften entstanden.

Sein Wohnort Heek und Gronau „sind ja nicht so weit weg. Im Zweifel setzt man sich auf die Dinkel und kommt hier an“, hoffte er auf künftige Begegnungen mit Gronauer Weggefährten.

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