Vier Tage Berlin erkundet
Stationen von BND bis Willy-Brandt-Haus

Gronau -

In Anerkennung ihres ehrenamtlichen Engagements lud die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer jetzt ehrenamtliche Nikolaus-Helfer und Vertreter der Kleingartenanlage Ostland nach Berlin ein.

Mittwoch, 04.04.2018, 12:04 Uhr

Die SPD-Abgeordnete Ingrid Arndt-Brauer traf sich im Paul-Löbe-Haus mit den Gronauern, die auf ihre Einladung hin einen viertägigen Aufenthalt in Berlin erlebten.
Die SPD-Abgeordnete Ingrid Arndt-Brauer traf sich im Paul-Löbe-Haus mit den Gronauern, die auf ihre Einladung hin einen viertägigen Aufenthalt in Berlin erlebten. Foto: Büro Arndt-Brauer

Hans Imping vom St.-Nikolaus-Verein Gronau hatte vor 17 Jahren die Idee: Viele ehrenamtliche Helfer kümmern sich seitdem darum, dass Bewohner von Behinderteneinrichtungen und Altenheimen, aber auch Kinder in Kindergärten und Grundschulen mit Nikolaustüten beschenkt werden. Als Anerkennung für dieses ehrenamtliche Engagement lud die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer jetzt ehrenamtliche Nikolaus-Helfer nach Berlin ein. Lobenswert findet die SPD-Politikerin auch den Einsatz für Natur und Umwelt, den der Kleingärtnerverein Ostland Gronau leistet und weitete ihre Einladung auf eine Abordnung der Kleingärtner aus.

Gerade Kleingärten sind besonders wertvoll als Lebensraum für Tiere und Pflanzen und damit für die städtische Artenvielfalt, wenn sie naturnah gestaltet werden. Dazu gehört die Schaffung und Erhaltung von Lebensräumen für Fledermäuse, Vögel, Insekten und Amphibien. Für den Menschen ist das Gärtnern zudem gesund, zumal wenn heimische Produkte ohne Chemie angebaut werden.

Vier Tage lang konnten die Gronauer bei freier Fahrt, Unterkunft und Verpflegung einen umfassenden Einblick nicht nur in das politische Berlin bekommen. So standen unter anderem ein Besuch der Dauerausstellung „Alltag der DDR“ auf dem Programm; eine Stadtrundfahrt, die sich an politischen Punkten orientierte und ein Besuch der Ausstellung „Topographie des Terrors“.

Besonders beeindruckt zeigten sich die Gäste vom Anne-Frank-Zentrum und dem Museum „Otto Weidt Blindenwerkstatt“ am Hackeschen Markt. Das Museum erzählt die Geschichte des Kleinfabrikanten Otto Weidt, der während des Zweiten Weltkrieges hauptsächlich blinde und gehörlose Juden mit der Herstellung von Besen und Bürsten beschäftigte. Verschiedene Lebensgeschichten berichten von Otto Weidts Bemühungen, seine jüdischen Arbeiter vor Verfolgung und Deportation zu schützen.

Beim Bundesnachrichtendienst (BND) erfuhren die Gronauer zwar keine Geheimnisse, aber viele interessante Informationen rund um die Aufgaben des BND. Auch dem Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments statteten die Gäste einen Besuch ab. Das Europäische Parlament unterhält in den Hauptstädten aller Mitgliedsstaaten der EU Verbindungsbüros. Sie sind Anlaufstelle und Informationszentrum für die Arbeit der Europäischen Union. Daneben gibt es in den großen Mitgliedsstaaten (Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien) noch je ein Regionalbüro. In der multimedialen Dauerausstellung kann man Europa neu entdecken.

Besonders spannend für die Teilnehmer war der Besuch im Willy-Brandt-Haus, der Parteizentrale der SPD . Einmal unter der berühmten Skulptur von Willy Brandt zu stehen, die man sonst nur aus dem Fernsehen kennt, war spannend. Natürlich durfte auch ein Abstecher ins ehemalige Reichstagsgebäude, in dem heute der Bundestag beherbergt ist, nicht fehlen, heißt es in einem Bericht über die Fahrt. Neben einem Vortrag über die Aufgaben und die Arbeit des Parlaments, hatten die Gronauer auch die Möglichkeit, von der Glaskuppel aus einen Blick auf Berlin zu werfen.

Im Paul-Löbe-Haus, dem Abgeordnetenhaus, trafen die Gronauer Ingrid Arndt-Brauer. Diese nahm sich Zeit für ein Gespräch und ein gemeinsames Foto.

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