Männerchor lud ein
Chorsänger auf Probe in der Concordia

Gronau -

Viele Menschen singen, oft für sich alleine, mal zu Hause, mal im Bad. Doch nur wenige singen in Gemeinschaft mit anderen, in einer Musikgruppe etwa, oder mit vielen anderen Stimmen im Chor. Seit über 140 Jahren pflegt der Gronauer Männerchor dieses gemeinschaftliche Singen.

Sonntag, 15.04.2018, 14:04 Uhr

Dietmar Schultz begleitete die Chorsänger am Piano.
Dietmar Schultz begleitete die Chorsänger am Piano. Foto: Norbert Diekmann

Und er will auch Nicht-Mitglieder animieren, mitzumachen. So öffnete sich der Chor am Samstagabend in der Gaststätte Concordia für alle, die Spaß am Singen haben.

Unter dem Motto „Gronau singt – Singt mit“ begrüßte der frisch gewählte Vorsitzende Ditmar Grett neben den erfahrenen Chorkollegen auch eine Reihe von Interessenten, die bislang zum aktiven Chorgesang eher keinen Bezug hatten.

Die Texte der Lieder projizierten die Organisatoren an die Wand. Damit erinnerte die Veranstaltung an das sogenannte „Rudelsingen“, das der Chor aus Markenschutzgründen aber nicht so nennt. Dietmar Schultz, der seit über einem Jahrzehnt den Chor prägt, begleitete den musikalischen „Einstiegsabend“ für möglicherweise künftige Chorsänger am Piano. Aber „bevor wir „leidenschaftlich und hemmungslos singen“, hatte er noch etwas Aussprache-Training im Angebot: „Ich kann doch nichts dafür, dass der Mond schon scheint und der Mond seinen Mondschein schont und die Frau Helene im Wohnheim weint, weil sie nicht mehr in Weinheim wohnt.“

Nachdem alle die Klippen dieses Schüttelreims erfolgreich meisterten, ging es dann auch mit dem gemeinsamen Singen los. „Mit 66 Jahren . . .“ von Udo Jürgens eröffnete den bunten Liederreigen. Und dann ging es kreuz und quer durch das mal mehr, mal weniger bekannte deutsche und internationale Liedgut.

Spaß hat es allen Beteiligten gemacht. Ob das Ziel der Veranstaltung, für Nicht-Vereinsmitglieder die Schwelle zu den Probenabenden möglichst niedrig zu legen und dadurch neue Mitglieder zu werben, erreicht wurde, muss sich zeigen. Manfred Witte, Pressewart des Vereins, wirkte aber durchaus optimistisch.

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