Bau der neuen Feuer- und Rettungswache beginnt
Erster Spatenstich am 9. Mai

Gronau -

Die Planungen laufen seit 2014 – jetzt geht es endlich los: Am 9. Mai (Mittwoch) findet an der Eper Straße der erste Spatenstich für den Neubau einer Feuer- und Rettungswache statt. Bis Ende 2020 soll auf einer rund 12 000 Quadratmeter großen Fläche direkt neben dem heutigen Feuerwehrstandort die neue Wache für Feuerwehr und Rettungsdienst entstehen. Die Gesamtkosten des Projektes werden mit rund 18,4 Millionen beziffert.

Dienstag, 17.04.2018, 08:04 Uhr

Blick von oben auf die neue Feuer- und Rettungswache. Entstehen sollen zwei Baukörper: eine Feuerwache (unten) und ein Gebäude für den Rettungsdienst. Grafik: AGN
Blick von oben auf die neue Feuer- und Rettungswache. Entstehen sollen zwei Baukörper: eine Feuerwache (unten) und ein Gebäude für den Rettungsdienst. Grafik: AGN Foto: AGN

Geplant ist die Errichtung von zwei Baukörpern: Bauteil 1 umfasst dabei die eigentliche Feuerwache, Bauteil 2 die Rettungswache und einen Werkstattbereich. Neben der Halle für die Einsatzfahrzeuge wird es im Bauteil 1 im Erdgeschoss sowie verteilt auf das erste und zweite Obergeschoss Büros, Schulungsräume, Umkleiden, Aufenthalts- und Küchenbereich sowie Sanitär- und Lagereräume geben. Zudem sind separate Zugänge und Umkleiden für freiwillige Feuerwehrleute geplant.

Die neue Halle für Feuerwehrfahrzeuge verfügt über Tore an beiden Seiten, die ein direktes Ausrücken im Einsatzfall ermöglichen.

Im Bauteil 2 (Rettung) gibt es neben den Fahrzeugstellplätzen im Erdegeschoss ebenfalls Umkleiden, einen Desinfektionsplatz sowie eine Werkstatt- und Waschhalle. Im ersten Obergeschoss von Bauteil 2 sind Aufenthalts-, Ruhe und Büroräume angeordn­et.

Zur Eper Straße hin sind den Gebäuden Parkplätze für Besucher vorgelagert. Für die Einsatzkräfte gibt es zudem gesonderte Parkfläche, die über eine separate Zufahrt von der Eper Straße aus zu erreichen sind.

Die Planung stammt vom Ibbenbürener Ingenieurbüros AGN, das nach einem Vergabeverfahren den Generalplanervertrag für das Projekt erhalten hat. AGN verfügt über langjährige Erfahrung im Bau von Feuerwachen. An der Detailplanung waren bei regelmäßigen Treffen neben Vertretern der AGN auch Mitarbeiter der Verwaltung und der Feuerwehr beteiligt.

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