Teilsanierung von Dachflächen, Fenstern und Fassade
Erste Arbeiten am Denkmal laufen

Gronau -

Baukran, Container, Gerüste: Handwerker sanieren derzeit die Dachflächen im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss des Rathauses. Gleichzeitig wird in diesem Bereichen der Blitzschutz erneuert und die äußeren Fluchtwege werden überarbeitet. Die Arbeiten sollen nach Angaben von Bürgermeisterin Sonja Jürgens rund zehn Wochen dauern.

Mittwoch, 18.04.2018, 10:04 Uhr

Auf den Rathaus-Dachflächen von Erdgeschoss und erstem Obergeschoss werden derzeit Sanierungsarbeiten durchgeführt. Danach werden besonders marode Fenster ausgetauscht, Fugen erneuert und die Fassade gereinigt.
Auf den Rathaus-Dachflächen von Erdgeschoss und erstem Obergeschoss werden derzeit Sanierungsarbeiten durchgeführt. Danach werden besonders marode Fenster ausgetauscht, Fugen erneuert und die Fassade gereinigt. Foto: Klaus Wiedau

Dass diese und andere Arbeiten dringend erforderlich sind, davon können Mitarbeiter des Rathauses ein Lied singen: „Sturzbachartig ist an bestimmten Stellen das Wasser in der Vergangenheit durch das Dach und die maroden Fenster ins Innere geströmt“, beschreibt Jürgens den Zustand an bestimmten Stellen. Statt wie bisher immer nur einzelne Stellen des Dachs zu flicken, wird jetzt großflächig saniert. Diese Arbeiten seien auch unabhängig von der anstehenden Kernsanierung des denkmalgeschützten Rathauses durchzuführen, so Jürgens.

Die Dacharbeiten sind nur ein Teil des Reparaturprogrammes, für das im Etat 2018 rund 360 000 Euro bereitstehen. Ende April/Anfang Mai wird es einen Austausch von acht Fenstern geben. Diese Arbeiten sollen außerhalb der Dienstzeiten am Freitagnachmittag und Samstag erfolgen, sieht der Arbeitsplan vor. Der Austausch von Fensterleisten kann hingegen während der Dienstzeiten erfolgen. Betroffen von diesen Arbeiten sind nur die besonders maroden Fenster. Alle anderen werden im Zuge der später folgenden Kernsanierung ausgetauscht, sagte Jürgens. Voraussichtlich Mitte Mai werden die dreiwöchigen Arbeiten zum Austausch der dauerelastischen Fugen im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss erfolgen.

Wenn alle beschriebenen Arbeiten erledigt sind, sollen im Juni die Arbeiten starten, die der derzeit grün und verwittert aussehenden Rathaus-Fassade wieder den Glanz der 70er-Jahre verleihen.

Sämtliche Arbeiten am Rathaus werden gutachterlich durch das Büro Wessling aus Altenberge begleitet, um bereits im Vorfeld mögliche Gefährdungen auszuschließen. Das bezieht sich vor allem auf mögliche Asbestbelastungen von Spachtelmassen und Elektranten (Bodensteckdosen).

Die eigentliche Kernsanierung wird nach Angaben von Stadtbaurat Frank Vetter und der Leiterin des Fachdienstes Gebäude- und Liegenschaftsmanagement, Andrea Winkler, erst später erfolgen können. Voraussetzung seien die Fertigstellung des neues Rathausteilstandortes an der Bahnhofstraße und die Bezugsfähigkeit von Ausweichräumen in der „Brücke“.

Aber, so Vetter und Winkler: Parallel zu den Planungen und Arbeiten an der Bahnhofstraße sollen auch Planungen (Nutzungskonzept, Raumaufteilung, Absprachen mit dem Denkmalschutz) für die Kernsanierung des Deilmann-Rathauses vorangetrieben werden.

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