Personalplanung
Hebammen sind Mangelware

Gronau -

„Wir hatten fünf Geburten in der Nacht, die Hebamme konnte nicht überall gleichzeitig sein. Und das Kind von Frau Tahat kam schneller als erwartet. Auch eine rufbereite Hebamme hätte nicht mehr rechtzeitig vor Ort sein können“, sagt Dr. Wilhelm Steinmann, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des St.-Antonius-Hospitals, auf WN-Nachfrage zu dem Vorfall. Sein Haus sei aber dabei, „eine weitere Hebammenrufbereitschaft einzurichten. Entsprechende Umsetzungen sind in Planung. Im Dezember haben wir diesbezüglich eine Vereinbarung mit der Geschäftsführung getroffen.“ Auf die Zunahme der Geburten müsse und wolle man mit zusätzlichem Personal reagieren. Steinmann: „Mir wäre lieb, wenn wir das alles schon hätten. Aber Hebammen sind Mangelware.“

Freitag, 04.05.2018, 10:05 Uhr

Derzeit beschäftigt das St.-Antonius-Hospital zwölf Hebammen auf Teilzeitstellen.

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