Familienbüro jetzt im Rathaus
Kompetente Partner für Eltern

Gronau -

Der Raum der Kita- bzw. Tagespflege-Beitragsberechnung im Jugendamt in der „Brücke“ ist verwaist. Die Schreibtische, Regale und Schränke eines neuen Familienbüros stehen jetzt im Rathaus.

Donnerstag, 14.06.2018, 09:12 Uhr

Pascal Wilmanowsky, Verena Ahuis und Sarah Immink beantworten nach dem Umzug von der Brücke jetzt im Rathaus die Fragen der Eltern zu Beiträgen für Kita, Tagespflege, OGS und Übermittagsbetreuung.
Pascal Wilmanowsky, Verena Ahuis und Sarah Immink beantworten nach dem Umzug von der Brücke jetzt im Rathaus die Fragen der Eltern zu Beiträgen für Kita, Tagespflege, OGS und Übermittagsbetreuung. Foto: Stadt Gronau

Der Raum der Kita- bzw. Tagespflege-Beitragsberechnung im Jugendamt in der „Brücke“ ist verwaist. Die Schreibtische, Regale und Schränke eines neuen Familienbüros stehen jetzt im Rathaus – bestückt mit allen notwendigen Akten und Vordrucken, mit denen Verena Ahuis, Sarah Immink und Pascal Wilmanowsky bei ihrer Arbeit täglich umgehen.

Mit dem Umzug kam ein neuer Name und ein verändertes Konzept. Das neue „Familienbüro“ wird künftig als kompetenter Ansprechpartner im Erdgeschoss des Rathauses für Beitragsfragen zahlreicher außerschulischer Tagesbetreuungsangebote in Gronau und Epe zur Verfügung stehen. Während das Team seine Arbeit bisher auf die Einkommensprüfung im Bereich Kita, Hort Auenland und Kindertagespflege beschränkte, heißt es nun zusätzlich die Ärmel aufzukrempeln. Denn ab dem Schuljahr 2018/19 erfolgt die Beitragsberechnung für die OGS (offene Ganztagsschule) und ÜMi (Übermittag-) Einrichtungen an städtische Grundschulen nunmehr ebenfalls über die Stadtverwaltung.

„Da die personelle Verstärkung noch etwas auf sich warten lässt“, sagt Pascal Wilmanowsky, „werden wir die Erziehungsberechtigten in den kommenden Wochen nicht allesamt und in einem Schwung zur Abgabe der Einkommensnachweise auffordern können.“

Vielmehr will das Team zunächst mit den beiden größten Schulen, nämlich mit der Eilermark- und der Viktoriaschule, starten. Die angemeldeten OGS- bzw. ÜMi-Kinder werden in der Folgezeit (jeweils zwei Schulen pro Woche) Post vom Familienbüro erhalten.

Die Kolleginnen und der Kollege arbeiten im Schichtbetrieb. Jeder kann zu allen denkbaren Beitragsfragen der verschiedenen Betreuungseinrichtungen Rede und Antwort stehen und Berechnungsbögen entgegennehmen. Das Familienbüro ist also während der regelmäßigen Öffnungszeiten des Rathauses durchgängig besetzt. Da es künftig im Bereich der reinen Übermittagsbetreuung einen einheitlichen Beitragssatz (28 Euro für das erste ÜMi-Kind und 14 Euro für ein ÜMi-Geschwisterkind) geben wird, brauchen hier nur die Eltern ihre Einkommensnachweise beibringen, die unterhalb eines bereinigten Jahreseinkommens von 20 000 Euro liegen. Denn in diesem Fall entfällt auch für die ÜMi künftig die Beitragspflicht. Jedoch nur, wenn dies auch nachgewiesen wird.

Welche Unterlagen konkret beizubringen sind, ist dem Elternschreiben zu entnehmen, das alle erhalten. Das Familienbüro bittet die Angeschriebenen schon jetzt darum – nach Erhalt der Aufforderung zur Vorlage ihrer Unterlagen – zeitnah im Rathaus vorzusprechen, damit die Beiträge noch vor Schulbeginn festgesetzt werden können.

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