Nach Hausfriedensbruch
13-Jähriger randaliert in Streifenwagen

Gronau -

Zunächst dachten die Polizeibeamten, sie hätten es mit einem jungen Mann zu tun. Der war in ein leerstehendes Gebäude eingedrungen und weigerte sich, freiwillig rauszukommen. Als die Beamten nachhalfen, erwies sich der Junge als äußerst renitent.

Freitag, 13.07.2018, 11:33 Uhr

Nach Hausfriedensbruch: 13-Jähriger randaliert in Streifenwagen
(Symbolfoto) Foto: colourbox.de

Ein Zeuge einer Sachbeschädigung und eines Hausfriedensbruchs meldete sich am Donnerstag gegen 18 Uhr bei der Polizei. Mehrere Personen hatten offenbar Steine gegen die mit Brettern zugenagelten Türen des Dinkellagers am Udo-Lindenberg-Platz geworfen. Ein Brett war dabei herausgefallen und eine der Personen in das Gebäude eingedrungen.

Als die Polizeibeamten eintrafen, entfernten sich einige der Personen schnell und die Person in dem Gebäude weigerte sich herauszukommen, sodass er durch die Beamten herausgezogen werden musste. Der junge Mann aus Gronau (erst später stellte sich heraus, dass die Person entgegen des äußeren Erscheinungsbildes erst 13 Jahre alt ist) widersetzte sich und wollte sich losreißen.

Lapidare Reaktion der Mutter

Er zeigte sich sehr aggressiv und weigerte sich zunächst, seine Personalien anzugeben. Er beleidigte die Beamten und trat im Streifenwagen mehrfach gegen die Innenverkleidung.

Nachdem seine Personalien festgestellt werden konnten, wurden seine Erziehungsberechtigten informiert, um den Jungen in deren Obhut übergeben zu können. Der Mutter wurde der Sachverhalt mitgeteilt, wobei diese kein Problem mit dem Verhalten ihres Sprösslings zu haben schien und lapidar auf seine Strafunmündigkeit hinwies, teilt die Polizei mit.

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