St. Agatha: Geänderte Gottesdienstordnung ab September
Familienmesse künftig in St.-Agatha-Kirche

Epe -

In der Kirchengemeinde St. Agatha wird es vom 1. September an Änderungen in der Gottesdienstordnung geben. Konkret geht es um die Messzeiten am Sonntag in St. Agatha und St. Georg sowie um Veränderungen im Zusammenhang mit dem Familiengottesdienst. Derzeit beginnt die sonntägliche Familienmesse in St. Georg um 10 Uhr, der folgende Gottesdienst in St. Agatha um 11 Uhr. „Da wird es – wenn einer aus dem Team in Urlaub ist – oft knapp für Küster, Zelebrant und Organist, die von einer Kirche in die andere wechseln müssen“, so Pfarrer Thorsten Brüggemann. Daher soll die Messe in St. Agatha eine Viertelstunde später – um 11.15 Uhr – beginnen.

Dienstag, 17.07.2018, 10:00 Uhr

 
  Foto: Martin Borck

Auf den Prüfstand gestellt worden sei zudem die Frage, wie es mit der Familienmesse in St. Georg weitergehen soll, die dort gegenwärtig an jedem Sonntag gehalten wird. Zum einen sei die Anzahl der Besucher an den Sonntagen unterschiedlich; zum anderen werde auch der Familienmesskreis, der den Gottesdienst vorbereitet, immer kleiner.

Im Seelsorgeteam sei daher ein Änderungsvorschlag erarbeitet und mit dem Familienmesskreis und dem Pfarreirat besprochen worden. Der Plan sieht vor, die Familienmesse ab dem 1. September nicht mehr wöchentlich, sondern nur am ersten Sonntag im Monat, zu feiern. Zudem soll der Gottesdienst von St. Georg in die St.-Agatha-Kirche (11.15 Uhr Beginn) verlegt werden.

„So bleibt beispielsweise dem Familienmesskreis mehr Zeit für die Vorbereitung“, nennt Brüggemann einen Vorteil der neuen Regelung. Außerdem komme die spätere Anfangszeit den Abläufen im sonntäglichen Leben von Familien vermutlich entgegen. Schließlich biete die Agatha-Kirche mehr Raum und Möglichkeiten für die besondere Gestaltung von Gottesdiensten, die sich vor allem an Familien mit Kindern im Grundschulalter richten. Brüggemann: „Wir probieren es und sehen dann, wie es angenommen wird.“

Wichtig ist dem Pfarrer der Hinweis, dass der sonntägliche Gottesdienst in St. Georg um 10 Uhr auch weiterhin gefeiert wird – künftig aber als normale Messe. Auch alle anderen Gottesdienstzeiten bleiben unberührt.

In Planung seien zudem Gottesdienste für Krabbel- und Kleinkinder. Es gibt die Überlegung, das Angebot parallel zu den normalen Messen einzurichten. Brüggemann: „Das würde einem Elternteil den Besuch der regulären Messe und dem anderen die Teilnahme mit dem Kleinkind an dem besonderen Gottesdienst ermöglichen.“

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