Open Air | Fury in the Slaughterhouse an der Bürgerhalle
Zeitreise mit Gänsehaut-Garantie

Gronau -

„Spielt heute etwa doch eine andere Kapelle?“, fragt ein Fan grinsend die Bedienung hinter der Theke. Die Getränkebecher, auf denen das Konterfei der Band Unheilig zu sehen ist, sorgen für Verwunderung. Allerdings nur kurz. Denn: This is not the time to wonder. Und kurz darauf entern Fury in the Slaughterhouse die Bühne direkt neben der Gronauer Bürgerhalle.

Sonntag, 02.09.2018, 19:00 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 02.09.2018, 19:00 Uhr
Fury in the Slaughterhouse begeisterten ihre Fans beim Open Air neben der Bürgerhalle mit einem Streifzug durch sämtliche Hits der Bandgeschichte. Viele kamen von Hannover und andernorts angereist, um sich von „ihrer“ Band zu verabschieden.
Fury in the Slaughterhouse begeisterten ihre Fans beim Open Air neben der Bürgerhalle mit einem Streifzug durch sämtliche Hits der Bandgeschichte. Viele kamen von Hannover und andernorts angereist, um sich von „ihrer“ Band zu verabschieden. Foto: Christiane Nitsche

Bereit für ein Open Air, das – einmal abgesehen von einer Event-Kreuzfahrt in der nächsten Woche – vorerst das letzte der Hannoveraner bleiben wird. Aber noch stehen ja fast 30 Songs auf der Setlist, um gemeinsam in Erinnerungen zu schwelgen.

Open-Air-Konzert mit Fury in the Slaughterhouse und Terry Hoax an der Bürgerhalle

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  • Fury in the Slaughterhouse begeisterten ihre Fans beim Open Air neben der Bürgerhalle mit einem Streifzug durch sämtliche Hits der Bandgeschichte. 

    Foto: Christiane Nitsche
  • De Brüder Kai und Thorsten Wingenfelder geben Vollgas vom ersten Akkord an – wie eben immer – und sorgen für einen unvergesslichen Konzertabend.

    Foto: Christiane Nitsche
  • Schon beim dritten Lied ist mit Radio Orchid aus dem Album Mono Gänsehaut garantiert.

    Foto: Christiane Nitsche
  • Viele kamen von Hannover und andernorts angereist, um sich von „ihrer“ Band zu verabschieden.

    Foto: Christiane Nitsche
  • Vorband waren am Samstagabend Terry Hoax.

    Foto: Christiane Nitsche
  • Open-Air-Konzert mit Fury in the Slaughterhouse an der Bürgerhalle Foto: Christiane Nitsche
  • Open-Air-Konzert mit Fury in the Slaughterhouse an der Bürgerhalle Foto: Christiane Nitsche
  • Open-Air-Konzert mit Fury in the Slaughterhouse an der Bürgerhalle Foto: Christiane Nitsche
  • Open-Air-Konzert mit Fury in the Slaughterhouse an der Bürgerhalle Foto: Christiane Nitsche
  • Open-Air-Konzert mit Fury in the Slaughterhouse an der Bürgerhalle Foto: Christiane Nitsche
  • Open-Air-Konzert mit Fury in the Slaughterhouse an der Bürgerhalle Foto: Christiane Nitsche
  • Open-Air-Konzert mit Fury in the Slaughterhouse an der Bürgerhalle Foto: Christiane Nitsche
  • Open-Air-Konzert mit Fury in the Slaughterhouse an der Bürgerhalle Foto: Christiane Nitsche
  • Open-Air-Konzert mit Fury in the Slaughterhouse an der Bürgerhalle Foto: Christiane Nitsche
  • Open-Air-Konzert mit Fury in the Slaughterhouse an der Bürgerhalle Foto: Christiane Nitsche
  • Open-Air-Konzert mit Fury in the Slaughterhouse an der Bürgerhalle Foto: Christiane Nitsche
  • Open-Air-Konzert mit Fury in the Slaughterhouse an der Bürgerhalle Foto: Christiane Nitsche
  • Open-Air-Konzert mit Fury in the Slaughterhouse an der Bürgerhalle Foto: Christiane Nitsche
  • Open-Air-Konzert mit Fury in the Slaughterhouse an der Bürgerhalle Foto: Christiane Nitsche
  • Open-Air-Konzert mit Fury in the Slaughterhouse an der Bürgerhalle Foto: Christiane Nitsche
  • Open-Air-Konzert mit Fury in the Slaughterhouse an der Bürgerhalle Foto: Christiane Nitsche
  • Open-Air-Konzert mit Fury in the Slaughterhouse an der Bürgerhalle Foto: Christiane Nitsche
  • Open-Air-Konzert mit Fury in the Slaughterhouse an der Bürgerhalle Foto: Christiane Nitsche
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  • Open-Air-Konzert mit Fury in the Slaughterhouse an der Bürgerhalle Foto: Christiane Nitsche
  • Open-Air-Konzert mit Fury in the Slaughterhouse an der Bürgerhalle Foto: Christiane Nitsche
  • Open-Air-Konzert mit Fury in the Slaughterhouse an der Bürgerhalle Foto: Christiane Nitsche
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  • Open-Air-Konzert mit Fury in the Slaughterhouse an der Bürgerhalle Foto: Christiane Nitsche
  • Open-Air-Konzert mit Fury in the Slaughterhouse an der Bürgerhalle Foto: Christiane Nitsche
  • Open-Air-Konzert mit Fury in the Slaughterhouse an der Bürgerhalle Foto: Christiane Nitsche
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  • Open-Air-Konzert mit Fury in the Slaughterhouse an der Bürgerhalle Foto: Christiane Nitsche
  • Open-Air-Konzert mit Fury in the Slaughterhouse an der Bürgerhalle Foto: Christiane Nitsche
  • Open-Air-Konzert mit Fury in the Slaughterhouse an der Bürgerhalle Foto: Christiane Nitsche
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  • Open-Air-Konzert mit Fury in the Slaughterhouse an der Bürgerhalle Foto: Christiane Nitsche
  • Open-Air-Konzert mit Fury in the Slaughterhouse an der Bürgerhalle Foto: Christiane Nitsche
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  • Open-Air-Konzert mit Fury in the Slaughterhouse an der Bürgerhalle Foto: Christiane Nitsche
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  • Open-Air-Konzert mit Fury in the Slaughterhouse an der Bürgerhalle Foto: Christiane Nitsche
  • Open-Air-Konzert mit Fury in the Slaughterhouse an der Bürgerhalle Foto: Christiane Nitsche
  • Open-Air-Konzert mit Fury in the Slaughterhouse an der Bürgerhalle Foto: Christiane Nitsche
  • Open-Air-Konzert mit Fury in the Slaughterhouse an der Bürgerhalle Foto: Christiane Nitsche

So wie 2013. Eine Stadt – eine Band – ein Konzert: Unter diesem Motto fand eine Erfolgsstory ihre Fortsetzung, als Fury in the Slaughterhouse fünf Jahre nach ihrem Bühnenabschied vor 25.000 Fans auf dem Expo-Gelände in ihrer Heimatstadt zum Wiedersehen baten, um 2017 zum 30-jährigen Bestehen auf gleich zwei Tourneen Geburtstag zu feiern. Ganz so viele wie in Hannover sind am Samstagabend zwar nicht in die Dinkelstadt gereist. Das ist den Furys rund um die Brüder Kai und Thorsten Wingenfelder eh egal. Sie geben Vollgas vom ersten Akkord an – wie eben immer – und sorgen für einen unvergesslichen Konzertabend.

„Hühnerpelle“ inklusive

Schon beim dritten Lied ist mit Radio Orchid aus dem Album Mono Gänsehaut garantiert. Das findet auch mein Nebenmann, der mich anstößt, demonstrativ seinen Ärmel hochzieht, den Unterarm vorzeigt, nur um mir mitzuteilen: „Ich hab´ ´ne Hühnerpelle!“ Ich kenne den guten Mann zwar nicht. Doch das muss es sein, das ganz spezielle Fury-Feeling an solch einem ganz besonderen Abend. Band und Fans bilden eine feste Einheit. Schon immer. Auch nach drei Jahrzehnten noch. Auch in Gronau zum Abschluss einer langen Konzertreise, die die Hannoveraner im letzten Jahr auf ihrer Little Big World Tour sogar mit Unplugged-Tönen garnierten.

Perfekte Konzertmomente

In Gronau wird es lauter, während die Sonne langsam „Gute Nacht“ sagt. Zeit für Dancing In The Sunshine Of The Dark. Bei Then She Said tanzen, bei Trapped Today, Trapped Tomorrow knutschen die ersten Pärchen, ehe die Furys Milk And Honey fließen lassen. Das alles fühlt sich an wie eine Zeitreise, zurück auf die ersten Klassenfeten. Und wie zur Bestätigung schallt von der Bühne die Aufforderung: Won´t Forget These Days. Ganz sicher nicht.

Immer enthemmter halten sich an diesem Abend des Abschieds alle an die Spielregeln: Cry it out and shout it out. Und natürlich darf Time To Wonder für den perfekten Konzertmoment nicht fehlen.

Tapfer sein, auch wenn es schwer fällt

Der Abend an der Bürgerhalle steuert seinem Höhepunkt entgegen. Kick It Out ist noch nicht der Rausschmeißer, weil sich bei Down There alle gemeinsam in den Armen liegen. Am Ende bleiben nur noch wenige Seconds To Fall – und alle wissen ganz tapfer: Bis zur nächsten Gänsehaut mit Fury in the Slaughterhouse wird vermutlich einige Zeit durchs Land ziehen. Aber Frontmann Kai Wingenfelder macht der Band und ihren Fans Mut: „Gestern vor zehn Jahren spielten wir unser letztes Konzert. Heute spielen wir das letzte Konzert für vielleicht fünf Jahre. Vielleicht aber auch für kürzer.“

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