Vorplanung für weiteres Ärztehaus laufen
Parkplatz wird zum Bauplatz

Gronau -

Das St.-Antonius-Hospital ist weiter auf Expansionskurs: Mit dem Bau des Parkhauses und der Erweiterung des Ostflügels sind derzeit zwei Großprojekte am Krankenhaus weithin sichtbar. Und hinter den Kulissen wird bereits ein neues Vorhaben geplant: der Bau eines weiteren Ärztehauses.

Samstag, 15.09.2018, 07:00 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 15.09.2018, 07:00 Uhr
Noch ist dieses Bild nur eine Illustration: So soll in naher Zukunft das neue Ärztehaus auf dem heutigen Parkplatz des St.-Antonius-Hospitals neben der ehemaligen Wilhelmschule aussehen.
Noch ist dieses Bild nur eine Illustration: So soll in naher Zukunft das neue Ärztehaus auf dem heutigen Parkplatz des St.-Antonius-Hospitals neben der ehemaligen Wilhelmschule aussehen. Foto: Planung PDA Planungsgruppe

„Mit der Errichtung soll in einem weiteren Schritt das Spektrum des Gesundheitszentrums am St.-Antonius-Hospital mit seinen ambulanten Versorgungsangeboten erweitert werden. Damit reagieren wir auf den anhaltend hohen Zulauf der Praxen, Zentren und Gesundheitsanbieter im Umfeld des Krankenhauses“, heißt es von Ludger Vormann, Geschäftsführer der St.-Antonius-Hospital GmbH, in einer Pressemitteilung.

Das derzeit in Planung befindliche Gebäude soll auf dem bisherigen Parkplatz 2 – gegenüber dem Ärztehaus, neben Sanitätshaus Rinke – errichtet werden. Vormann: Diese bauliche Erweiterung in unmittelbarer Krankenhausnähe wird durch die voranschreitende Errichtung des Parkhauses ermöglicht. Das Parkdeck wird nach Fertigstellung zum Jahreswechsel die Parkplatzproblematik lösen und ermöglicht die Überbauung des Parkplatzes an prominenter Stelle.“

Durch die Bündelung der medizinischen Versorgungsangebote am Möllenweg ist das Interesse an diesem Standort unverändert groß, heißt es in der Mitteilung weiter. Und: „Letztlich partizipieren alle Beteiligten – insbesondere die Patienten – von der ortsnahen Versorgung mit kurzen Wegen.“

Für die Nutzung der neuen Räume (Kostenvolumen: rund sieben Millionen Euro) liegen bereits verschiedene Anfragen vor, so der Geschäftsführer. Auch der Krankenhausträger selbst denke über den Ausbau des derzeitigen Versorgungsangebotes nach. Die Nachfrage sei groß und die räumlichen Kapazitäten trotz ständiger Erweiterungen vollkommen ausgereizt. Vormann: „Als logische Konsequenz wurde eine bauliche Erweiterung mit einem weiteren Gebäude in die planerischen Überlegungen aufgenommen und über das Architekturbüro PDA (Planungsgruppe Dörenkämper & Ahling) ein erster konzeptioneller Vorschlag entwickelt. Dieser orientiert sich am bestehenden Bebauungsplan und nutzt den Rahmen der möglichen Bebauung voll aus. Die Erfahrungen der Vergangenheit zeigen, dass diese – schon häufiger eingesetzte – Strategie sich im Nachhinein als richtig erwiesen hat, auch wenn der Gesamtkomplex unter Umständen für eine gewisse Zeit nicht vollständig genutzt wurde.“

So gibt es auch für das neue Gebäude mit der maximal möglichen Grundfläche von über 3000 Quadratern bisher kein vollständiges Nutzungskonzept und damit keine konkrete Terminplanung für die Umsetzung. Vormann: „Die Planungen sind so weit fortgeschritten, dass das Grundkonzept steht; der konkrete Bedarf und Wünsche möglicher Interessenten können aber in die weitere Planung einfließen.“

Praxen und Dienstleistern im Gesundheitswesen soll mit dem Gebäude die Möglichkeit geboten werden, einen Standort mit sehr guter Infrastruktur zu nutzen, an dem ein breites Feld der stationären und ambulanten medizinischen und pflegerischen Versorgung angeboten wird. Das Krankenhaus, so heißt es weiter in der Mitteilung, biete nicht nur im medizinischen Bereich eine Vielzahl von Angeboten: „Auch das Café Vita kann von Patienten und Mitarbeitenden besucht werden. Die Nutzung krankenhauseigener Vortrags- und Konferenzräume ist ebenfalls möglich,“ wirbt das Haus mit seinen vielfachen Standortvorteilen.

Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6050371?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F103%2F150%2F
Sexuelle Gewalt: Staatsanwaltschaft prüft Anzeige
Ende September stellten (v.l.) Bistumssprecher Dr. Stephan Kronenburg, Bernadette Böcker-Kock (Ansprechperson für Verfahren bei Fällen sexuellen Missbrauchs), der damalige Generalvikar Dr. Norbert Köster und die Präventionsbeauftragte Beate Meintrup die Studie zur sexuellen Gewalt im Bistum vor.
Nachrichten-Ticker