22. Aktionstag 55 plus bei Kneipp
„70-Jährige fühlen sich heute 13 Jahre jünger“

Gronau -

Jung, dynamisch und erfolgreich – so präsentiert sich in 2018 der Kneipp Verein Gronau, der in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert. Das wurde auch beim 22. Aktionstag 55 plus deutlich.

Samstag, 15.09.2018, 08:30 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 15.09.2018, 08:28 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Samstag, 15.09.2018, 08:30 Uhr
Mitmachen war auch beim 22. Aktionstag des Kneipp-Vereins für Senioren von den Beteiligten gefragt.
Mitmachen war auch beim 22. Aktionstag des Kneipp-Vereins für Senioren von den Beteiligten gefragt. Foto: Angelika Hoof

Jung, dynamisch und erfolgreich – so präsentiert sich in 2018 der Kneipp-Verein Gronau, der in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert. Seit 1993 ist der Verein unter der Leitung von Bernd Ahlers ein Garant für Fitness und soziales Miteinander. Zahlreiche Kooperationspartner arbeiten schon seit vielen Jahren mit dem Kneipp-Verein erfolgreich zusammen. „Grund genug“, meinte Vorsitzender Bernd Ahlers, „das Jubiläum gemeinsam zu feiern.“

„Kneipp feiert mit Senioren“, war das Motto des 22. Aktionstages 55 plus, zu dem die Veranstaltergemeinschaft Kreissportbund Borken und Kneipp-Verein mit der Stadt Gronau, der IKK classic, dem Bethesda-Seniorenzentrum, dem Lukas-Krankenhaus und der Volksbank Gronau-Ahaus zahlreiche Besucher im Walter-Thiemann-Haus begrüßen konnte.

Nach der Begrüßung durch Bernd Ahlers, bestätigte die Schirmherrin der Veranstaltung, Bürgermeisterin Sonja Jürgens, dass der Kneipp-Verein Gronau für vielseitiges Engagement stehe und durch seine Angebote immer wieder Gelegenheiten schaffe, sich bei den Treffen auszutauschen. Und der Vorsitzende des Stadtsportverbandes, Werner Hölscher ergänzte: „Schon Pfarrer Kneipp sah das Gesundheitssystem nicht als Reparaturwerkstatt. Er setzte vielmehr – wie dieser Verein – auf Prävention.“

Wesentlichen Anteil an der Vereinsentwicklung haben auch die Kooperationspartner: Neben Birgit Hüsing-Hackfort, die stellvertretend für den Arbeitskreis der zwölf Kindergärten ihre Partnerschaft vorstellte, kam Edith Brefeld als Altenhilfekoordinatorin der Stadt zu Wort: „Die 70-Jährigen von heute fühlen sich einer Studie zufolge 13 Jahre jünger und kleiden sich auch so. Sie sind aktiv, gehen walken, tauchen ab im World Wide Web oder nennen ein Smartphone ihr Eigen. Der Ruhestand hat sich gewandelt dank ausgefeilter Konzepte und Sportangebote wie denen von Kneipp“, so Brefeld. Auf die längste Zusammenarbeit blickte schließlich Reinhard van Loh vom Bethesda-Seniorenzentrum zurück: „Dank Kneipp konnten unsere Bewohner Vorträge besuchen und haben über 3000 Sportangebote kennengelernt, von denen sie bis heute profitieren.“

Aktiv ging es mit Chefarzt Stefan Rittmeyer und Silke Wülker von der Geriatrie des Lukas-Krankenhauses weiter, die den Besuchern einen Mix aus Information und praktischen Anwendungen zum Thema „Wärme & Co.“ gaben. Wer einen Schmerz empfindet, steht oft vor der Qual der Wahl, diesen mit Wärme, Kälte oder einer Stromanwendung zu behandeln. Ein Patentrezept gebe es dafür nicht, denn jeder Körper reagiere anders auf Reize. „Wärme erweitert die Gefäße, entspannt die Muskulatur, die Muskelfasern werden elastisch und man fühlt sich wohl. Wärme dient also quasi als Türöffner. Es kommt jedoch auf die richtige Dosis an“, so Chefarzt Stefan Rittmeyer. An einem Probanden aus dem Publikum demonstrierte Silke Wülker, wie Schmerzlinderung funktionieren kann.

Neben einem Bienentanz, dargeboten von Kindern der DRK-Tagesstätte Zum Regenbogenland, gab es zwischendurch noch einen Bewegungscocktail. Musikalisch klang der Tag mit Liedern von Reiner Liedke aus.

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