Symphonieorchester Rheine spielt Werke von Rheinberger, Fauré und Schubert
„Romantischer Herbst“

Epe -

„Romantischer Herbst“ – unter dieses Motto hat das Symphonieorchester Rheine das Konzertprogramm am 7. Oktober (Sonntag) um 18 Uhr in der St.-Agatha-Kirche in Epe gestellt.

Mittwoch, 19.09.2018, 10:58 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 18.09.2018, 00:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 19.09.2018, 10:58 Uhr
Das Symphonieorchester Rheine
Das Symphonieorchester Rheine Foto: Gabriele Wolf

Nach dem ergreifenden Abschiedskonzert von Klaus Böwering mit den Chören der Städtischen Musikvereine Gronau und Rheine steht die Orgel im Mittelpunkt des Konzerts. Der Rheinenser Kantor Peter Petermann spielt als Solist das selten aufgeführte spätromantische Konzert Nr. 2 Op. 177 für Orgel und Orchester von Josef Rheinberger . Er war seinerzeit Münchner Hoforganist und Lehrer so berühmter Musikerpersönlichkeiten wie Max Bruch, Richard Strauß und Wilhelm Furtwängler. Es zählt zu Rheinbergers Spätwerken. Bei aller Liebe zur Tradition zeigt sich eine ausgeprägte eigene Tonsprache, deren innere Dynamik von sich planvoll abwechselnden dramatischen und lyrischen Elementen bestimmt ist. Dieses ganz in klassizistisch-romantischem Stil geschriebene Werk wird eingerahmt von Gabriel Faurés „Pavane“ in fis-Moll Op. 50 in einer Orchesterfassung und zum Abschluss des Konzertes von Franz Schuberts berühmtester Symphonie Nr. 7, der „Unvollendeten“.

Kaum eine Symphonie beginnt so düster und bedrohlich. Jedes Kellergewölbe ist ein lichter Ort, verglichen mit diesem Dunkel. Und dennoch: Kaum eine andere Symphonie gehört so zu den Stammgästen im Konzertsaal wie dieses zweisätzige Werk in h-Moll. Liegt es vielleicht an den wunderbaren liedhaften und tänzerischen Ideen, die Schubert im Verlauf der Symphonie entwickelt? Wegen einer Oper, die aber nicht vollendet wurde, und der „Wanderer-Fantasie“ legte der Komponist die angefangene Partitur endgültig in die Schublade. Erst 37 Jahre nach dem Tod des Komponisten erlebte die „Unvollendete“ ihre Uraufführung im Wiener Redoutensaal und feierte schon damals einen sensationellen Erfolg.

Die Gesamtleitung dieses sicher stimmungsvollen und interessanten Konzertes hat der Neuenkirchner Musiker Hartmut Blumenroth. Aufgewachsen in einer musikbegeisterten Familie, kam er nach Abschluss seines Studiums an der Folkwang-Hochschule Essen als Musiklehrer an das Arnold-Janssen-Gymnasium in Neuenkirchen. Dort ist er seit langer Zeit für die überaus erfolgreiche Chor- und Musicalarbeit verantwortlich. Hartmut Blumenroth war über viele Jahre erster Kontrabassist des Symphonieorchesters Rheine.

Karten kosten im Vorverkauf: 15 (ermäßigt zwölf) Euro, an der Abendkasse jeweils drei Euro mehr. Karten gibt es bei allen Ensemblemitgliedern, beim Touristikservice, bei der Buchhandlung am Markt, bei Bürobedarf Wolbers und beim Kaufhaus Nacke.

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