Kandidatensuche hat begonnen
Schüler wählen ihr Parlament

Gronau -

Die erste Wahlperiode des Jugendschülerparlaments in Gronau ist beendet. Die gewählten Vertreter der Schulen kamen am Mittwochabend zu ihrer letzten Versammlung zusammen. Das bedeutet auch: Die Wahl steht an, mit der die neue Zusammensetzung des Gremiums bestimmt wird. Kandidaten können sich bis Ende nächster Woche melden. Die weiterführenden Schulen sollen die Schülerinnen und Schülern über die Möglichkeit der Kandidatur informieren. Wählbar sind alle Schülerinnen und Schüler ab der sechsten Klasse einschließlich. Sie können sich in die Kandidatenliste ihrer Schule eintragen lassen.

Sonntag, 23.09.2018, 08:20 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 23.09.2018, 08:12 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 23.09.2018, 08:20 Uhr

Die weiterführenden Schulen – in diesem Jahr sind erstmals auch die Gronauer und Eper Schüler des Missionsgymnasiums Bardel eingeladen – melden dem Stadtjugendring die Kandidatenliste. Der Stadtjugendring bereitet die Stimmzettel vor. Als Wählerverzeichnisse dienen die Klassenlisten. Die Schulen organisieren die Wahl in der Woche vor den Herbstferien. Dazu wird in der Schule am Wahltag ein Wahllokal eröffnet. Die beiden Kandidaten an jeder Schule mit den meisten Stimmen sind Delegierte für das Schülerjugendparlament. Die Kandidaten mit den dritt- und viertmeisten Stimmen werden deren Vertreter.

Das Schülerjugendparlament ist ein Organ des Stadtjugendrings. Es tagt mindestens zweimal jährlich. Die Beschlüsse werden dem Rat und den zuständigen Ausschüssen mitgeteilt. Im Jugendhilfeausschuss ist das Parlament mit zwei Vertretern beratend tätig.

Ziel des Gremiums ist es, die politische Mitbestimmung der Schüler zu fördern. Das Gremium vertritt die Interessen der Kinder und Jugendlichen und gibt Anregungen und Beschwerden an die zuständigen Fachausschüsse des Stadtrates weiter. Die Fachausschüsse und der Rat selbst wiederum können von sich aus das Jugendschülerparlament zu jugendrelevanten Themen anhören.

„Die Erfahrungen der Parlamentsmitglieder waren sehr positiv“, resümiert Wolfgang Lobjinski vom Stadtjugendring. „Sie fanden es interessant, hinter die Kulissen schauen zu können.“ Wichtige Themen, mit denen sich das Gremium beschäftigte, waren die Schulmensen und die Innenstadtentwicklung. „Vor allem war den Jugendlichen wichtig, dass dort auch Plätze der Begegnung entstehen.“ Auch die Erweiterung des Badestrands am Drilandsee schätzen sie positiv ein. Im Bereich Spielplätze setzten sich die Parlamentarier für Verbesserungen ein. So soll ein Kletternetz im Stadtpark installiert werden. „Dass sie bei ihrer Arbeit auch über den Schulrandteller hinaus blicken konnten, fanden die Jugendlichen gut“, so Lobjinski. Daher werden einige Mitglieder sich erneut als Kandidat aufstellen.

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