Premiere für Kneipen-Quiz
„Grubenleuchten“ besonders helle

Epe -

Kneipenquiz hat in Irland eine lange Tradition, die so nach und nach auch in Deutschland Fuß fasst. In Münster wurde bereits vor einem Jahrzehnt die erste Kneipenquiz-Liga Deutschlands gegründet. Und jetzt Epe.

Montag, 01.10.2018, 14:34 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 29.09.2018, 08:03 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 01.10.2018, 14:34 Uhr
Das Siegerquartett, im Bild streikbedingt nur ein 3/4-Quartett, freut sich über Freikarten für den nächsten Comedy-Abend in der Latüchte, überreicht durch Gabi Gründken. Kleines Bild: Die „Scheinheiligen“ freuen sich über eine richtige Antwort; für des Sieg hat es diesmal nicht ganz gereicht.
Das Siegerquartett, im Bild streikbedingt nur ein 3/4-Quartett, freut sich über Freikarten für den nächsten Comedy-Abend in der Latüchte, überreicht durch Gabi Gründken. Kleines Bild: Die „Scheinheiligen“ freuen sich über eine richtige Antwort; für des Sieg hat es diesmal nicht ganz gereicht. Foto: dkm

Kneipenquiz hat in Irland eine lange Tradition, die so nach und nach auch in Deutschland Fuß fasst. In Münster wurde bereits vor einem Jahrzehnt die erste Kneipenquiz-Liga Deutschlands gegründet. Und jetzt Epe . Latüchte-Wirt Stephan Gründken hatte eingeladen und alle Plätze in der Gaststube waren von Quizzer-Teams belegt.

Zügig erklärte Quizmaster Oliver Thom aus Steinfurt die Spielregeln. Klar, Handy-Nutzung ist uncool, also verboten. Leise reden in den Spielteams, die aus zwei bis sechs Mitspielern bestanden, Pflicht. Wer will schon den Konkurrenten am Nebentisch vorsagen. Gespielt wurde in neun Fragerunden zu den unterschiedlichsten Kategorien.

Aber wettkampfmäßig verbissen war die Atmosphäre ganz und gar nicht: Eher war der olympische Gedanke vom „Dabeisein-ist-alles“ zu spüren. Die Lockerheit der Mitspieler kam schon bei den Gruppennamen zum Ausdruck: „Die Scheinheiligen“ stellten ihre Verbindung zur Agatha-Kirche heraus, die Gruppe „Scherben bringen Glück“ hat ihren Namen wohl ganz spontan nach dem Schicksal eines Bierglases benannt. Das Sextett von „6 in the City“ spielt kreativ mit der Mehrdeutigkeit von sechs und Sex. Und die „Grubenleuchten“ verstecken im Gruppennamen Hinweise auf ihre Berufe im Bergbau und als Elektriker.

Für den Quizmaster bestand das Kunststück darin, Fragen auszuarbeiten, bei deren Beantwortung der Frust über Nichtwissen oder falsche Antwort und Freude über den richtigen Treffer in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Abwechs-lungsreich waren die Themengruppen: War die eine Gruppe stärker bei den Fragen zu Epe und Umgebung, konnten ältere Teilnehmer sich vielleicht eher an den Namen des ersten deutschen Astronauten erinnern. Und „die Scheinheiligen“ hatten natürlich bei der Frage nach der Zahl der Teilnehmer beim Letzten Abendmahl besondere Kompetenz in ihren Reihen.

Manuela Thom bewältigte die Auswertung der Quizbögen zügig und präzise, so dass ihr Mann Oliver immer wieder auch Zwischenstände verkünden konnte.

Nach der neunten und letzten Spielrunde entpuppten sich die „Grubenleuchten“ als souveräne Sieger, auch wenn andere Gruppen zum Schluss noch stark aufgeholt hatten. Für alle gab es als Trostpreise einen Griff in die Dose mit etwas Süßem. Die vier Mitglieder der Siegergruppe erhielten von Gabi Gründken Freikarten für den Comedy-Abend am Wochenende in der Latüchte. Und für alle Quizzer aus Epe und Umgebung hatte nach der erfolgreichen Premiere der Quizmaster noch eine gute Nachricht: Mit dem Kneipenwirt ist vereinbart, jeweils am vierten Donnerstag im Monat ein Kneipenquiz in der Latüchte zu organisieren.

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