Abgeordnete heute in Gronau
Antrag im Bundestag: Atomgesetz soll geändert werden

Gronau -

Die beiden Atomexperten der Bundestagsfraktionen von Bündnis 90/ Die Grünen und der Linken, Sylvia Kotting-Uhl und Hubertus Zdebel, besuchen am heutigen Dienstag die Urananreicherungsanlage. Mit einer Mahnwache von 13.30 bis 15 Uhr vor dem Haupttor der Urenco wollen Atomkraftgegner die Abgeordneten begrüßen und die Forderung der Anti-Atomkraft-Bewegung nach sofortiger Stilllegung der Uranfabriken bekräftigen. „Bis zum Sankt- Nimmerleinstag können aus Gronau und Lingen neben anderen Atomkraftwerke weltweit die grenznahen, gefährlichen Atomkraftwerken Doel, Thiange, Cattenom und Fessenheim beliefert werden. Das kann und muss unverzüglich gestoppt werden“, so Udo Buchholz vom Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU).

Dienstag, 02.10.2018, 07:30 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 02.10.2018, 07:25 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 02.10.2018, 07:30 Uhr

Hintergrund des Besuchs von Zdebel und Kotting-Uhl ist die von beiden Bundestagsfraktionen beantragte rechtssichere Stilllegung der Uranfabriken in Lingen und Gronau. Dazu wird am 17. Oktober ein Antrag zur Gesetzesänderung zum bestehenden Atomgesetz in einer öffentlichen Anhörung im Bundestag vorgestellt. Es wird die Stilllegung der Uranfabriken in Gronau und Lingen bis spätestens Ende 2022 gefordert. Der Atomausstieg müsse umfassend sein und dürfe keine Schlupflöcher beinhalten, die die Sicherheit und die Gesundheit der Menschen bei einem atomaren Gau gefährden. Ein Antrag der Linken ergänzt die Gesetzes-Initiative um eine Stilllegung mit einer gesetzlichen Festschreibung eines Exportverbotes von Brennelementen bei möglicher Gefährdung der betroffenen Menschen.

Um 19 Uhr findet in der Gaststätte Rolinck-Bräu, Neustraße 48, ein Treffen der beiden Bundestagsabgeordneten mit interessierten Atomkraftgegnerinnen und Anti-Atom-Initiativen sowie Umweltverbänden statt.

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