Konzert des Chors Cross Over
Abwechslungsreiche Mischung

Epe -

Mit einem schönen Mix aus Popsongs, Schlagern, Balladen und Musicalhits gestaltete der Gronauer Chor Cross Over am Samstagabend das Konzert zu seinem zehnjährigen Bestehen. Mit dem Programm machte er seinem Namen alle Ehre: Verschiedene Stile wurden zu einem Ganzen vermengt. Das bot für die 120 Zuhörer in der Aula der Euregioschule Epe viel Abwechslung. Die Mischung zeigte, dass es im Chor selbst unterschiedliche Interessen gibt, die Chorleiter Erwin Heutink unter einen Hut bringen muss.

Montag, 08.10.2018, 09:00 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 08.10.2018, 09:00 Uhr
Der Chor Cross Over beim Auftritt am Samstagabend in der Euregio-Gesamtschule.
Der Chor Cross Over beim Auftritt am Samstagabend in der Euregio-Gesamtschule. Foto: Martin Borck

Udo Jürgens-Lieder wie „Aber bitte mit Sahne“, „Ich war noch niemals in New York“ und „Mit 66 Jahren“ brachten Schwung in die Bude. Die Zuhörer klatschten mit. Auch die Abba-Hits „Mamma Mia“ und „Waterloo“ gaben dem Konzert Schwung. Doch beim Timing haperte es ab und an zwischen den Stimmen. Das Manko vieler Chöre – fehlende Männerstimmen – machte sich auch bei Cross ­Over bemerkbar. Die tiefen Stimmen gingen zeitweise gesanglich unter. Freude am gemeinsamen Singen vermittelten die rund 30 Aktiven auf der Bühne den Zuhörern im Saal allemal. Für Abwechslung sorgten die Solistinnen Franziska Schürmann, Leandra Ernst, Fabienne Kraus und Tina Kolk, die den Beatles-Klassiker „Let it be“ a cappella sangen.

Fast besinnlich wurde es bei Songs wie „Ill be there“, „Hell wie der Lichtschein“ (aus „Eliot, das Schmunzelmonster“), Robbie Williams‘ „Angels“ – bei dem viele „Krimistellen“ umschifft werden mussten, wie der Chor die schwierigen Stellen nennt. Auch „Can you feel the Love tonight“, Hallelujah“, „We are the World“ und „You raise me up“ – weitere Titel aus dem riesigen Repertoire des Chors – fehlten nicht.

Ein großartiges Solo hatte Franziska Schürmann, die mit warmer Stimme „To make you feel my Love“ vortrug – Gänsehaut-Feeling.

Auch vor großen Herausforderungen lässt sich der Chor nicht bange machen: Queens „Bohemian Rhapsody“ boten die Sängerinnen und Sänger zum Finale an, ein mit vielen rhythmischen und harmonischen Fallstricken gespicktes Stück, bei dem die Vortragenden doch an Grenzen stießen.

Als Zugabe gab es „Thank your for the Music“, ein weiteres Abba-Stück, das inhaltlich die Quintessenz des Konzerts darstellte.

Martin Borck

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