Auch Gronauer beim Empfang in Münster
Viel Wertschätzung für das Ehrenamt

Gronau -

Vor zehn Jahren wurde NRW-weit die Ehrenamtskarte eingeführt. Gronau gehörte im Regierungsbezirk Münster damals zu den ersten Städten, die diese Karte als Symbol kommunaler Wertschätzung an Ehrenamtliche in Vereinen, Organisationen, Verbänden und sozialen Einrichtungen vergaben.

Sonntag, 14.10.2018, 19:46 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 13.10.2018, 07:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 14.10.2018, 19:46 Uhr
Großer Bahnhof für zehn Jahre Ehrenamtskarte: Anfang der Woche feierten Inhaber der Ehrenamtskarte mit Regierungspräsidentin Dorothee Feller (6.v.l.) und Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (8.v.r.), mit Ehrenamtlichen aus Gronau, Marl, Rheine, Saerbeck und Stadtlohn diesen runden Geburtstag. Unser Foto zeigt die Gruppe aus Gronau, die von Bürgermeisterin Sonja Jürgens (7.v.r.) begleitet wurde.
Großer Bahnhof für zehn Jahre Ehrenamtskarte: Anfang der Woche feierten Inhaber der Ehrenamtskarte mit Regierungspräsidentin Dorothee Feller (6.v.l.) und Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (8.v.r.), mit Ehrenamtlichen aus Gronau, Marl, Rheine, Saerbeck und Stadtlohn diesen runden Geburtstag. Unser Foto zeigt die Gruppe aus Gronau, die von Bürgermeisterin Sonja Jürgens (7.v.r.) begleitet wurde. Foto: Stadt Gronau

Anfang der Woche waren an die 100 Ehrenamtskarten-Inhaber der Einladung von Regierungspräsidentin Dorothee Feller und Minister Karl-Josef Laumann als Vertreter der Landesregierung nach Münster gefolgt. In Begleitung von Bürgermeisterin Sonja Jürgens waren auch 14 Gronauer unter anderem aus den Bereichen Sport, Gesundheit, Senioren und Soziales dabei.

Bei der zweistündigen Feier in den Räumlichkeiten der Bezirksregierung gab es mit musikalischen und literarischen Beiträgen viel Lob fürs Ehrenamt. „Ehrenamtliches, bürgerschaftliches Engagement braucht unsere Anerkennung, gerade dort wo wir es am meisten brauchen und spüren, nämlich auf der kommunalen Ebene. Ich erinnere mich noch sehr gut, wie wir damals im Rat für die Einführung der Ehrenamtskarte gestimmt haben“, sagte Bürgermeisterin Sonja Jürgens. „Sie unterstreicht und wertschätzt die weitreichende Bedeutung von Gemeinsamkeit und Solidarität von Menschen, die sich in unserer Stadt für andere engagieren. Es ist das ehrenamtliche Engagement, das unsere Kommune und unsere Gesellschaft trägt und uns miteinander verbindet.“

Vom tieferen Sinn des Gebens zeigten sich Regierungspräsidentin Dorothee Feller und Minister Karl-Josef Laumann überzeugt. „Es geht um die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung. Sie beginnt im Kleinen, im persönlichen Umfeld. Vielleicht schon im außerschulischen Bereich, zum Beispiel in der kirchlichen Jugendarbeit“, führte die Regierungspräsidentin aus. „Sie setzt sich fort etwa bei der Freiwilligen Feuerwehr, im Engagement für Caritas und Diakonie.“

Dass Ehrenamtlichkeit auch mithilfe eines Symbols wie der Ehrenamtskarte Wertschätzung brauche, betonte Laumann: „Jeder erwartet, dass kommunal alles klappt, aber dieses ‚alles‘ kann nur mit bürgerschaftlichem Engagement zufriedenstellend gelingen.“ Das Ehrenamt eröffne jedem Einzelnen neue Gestaltungs- und Spielräume, seine Fähigkeiten und Talente zum Gemeinwohl einzusetzen. „Das erst macht gesellschaftliches Leben ja wirklich interessant“, meinte er. „Das Ehrenamt leistet so manches, was staatlich einfach nicht möglich ist.“

Die Gronauer zogen ein positives Fazit der Veranstaltung: „Es tut gut, wenn ehrenamtliches Engagement so motiviert wird“, war unisono die Meinung der Teilnehmer.

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