Bedarfsplanung für Kita-Plätze und Kindertagespflege
Kein Befreiungsschlag in Sicht

Gronau -

Bei der Schaffung von Betreuungsplätzen in Kitas und bei Tagesmüttern geht es den städtischen Planern wie dem Hasen im Rennen gegen den Igel: „Wir bauen das Angebot kontinuierlich aus, aber auch die Nachfrage steigt kontinuierlich. Dadurch schaffen wir immer nur so viele Plätze wie wir gerade mindestens brauchen“, sagte Jugendhilfeplanerin Brigitte Amshoff in der jüngsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses.

Sonntag, 14.10.2018, 19:46 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 13.10.2018, 08:57 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 14.10.2018, 19:46 Uhr

Inzwischen gebe es auch immer mehr Hemmnisse für den Ausbau der Betreuungsplätze. Grundstücke in Neubaugebieten seien zum Beispiel so teuer, dass sie über die gesetzlich festgesetzten Gelder nicht refinanzierbar seien. Außerdem gebe es einen spürbaren Fachkräftemangel.

Sie warb deshalb dafür, auch ungewöhnliche Lösungen für weitere Betreuungsangebote zu erwägen und nannte in diesem Zusammenhang als Beispiel die „sehr erfolgreiche“ Außengruppe der Kita „Wurzelkinder“. In den vergangenen Jahren konnten drei neue Kitas ihre Arbeit aufnehmen. Zum 1. August 2019 ist außerdem der Bau einer dreigruppigen Einrichtung an der Beckerhookstraße geplant.

Nach der Vorberatung im Fachausschuss hat der Stadtrat am Mittwoch einstimmig und diskussionslos beschlossen, dass die Verwaltung die in der Bedarfsplanung (bis 2022) vorgesehenen Maßnahmen umsetzen und gemeinsam mit Trägern weitere Ausbaumöglichkeiten finden soll. Außerdem soll die Verwaltung mit Trägern von Kitas sowie der Kindertagespflege im Gespräch bleiben, um nach Möglichkeit und unter Inanspruchnahme aller möglichen Investitionskostenförderprogramme das Betreuungsangebot weiter auszubauen. Und die Stadt übernimmt im Rahmen des Ausbaus der U3-Betreuung unter bestimmten Voraussetzungen Mehrkosten, die über förderfähige Höchstbeträge hinausgehen.

 

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