Nach Angriff auf 18-Jährigen
Polizeitaucher finden Messer in der Gracht vorm Museum

Gronau -

Suche nach der Tatwaffe: Beamte einer technischen Einsatzeinheit der Bochumer Polizei haben am Mittwochmorgen in einem Teilstück der Gracht vor dem Rockmuseum nach einem Messer getaucht und es auch gefunden. Mit dieser Waffe war nach Polizeiangaben am Montag – wie berichtet – bei einer Auseinandersetzung ein 18-jähriger Gronauer schwer verletzt worden.

Mittwoch, 17.10.2018, 17:23 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 17.10.2018, 17:15 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 17.10.2018, 17:23 Uhr
Polizeitaucher einer Technischen Einheit suchten in der Gracht vor dem Rockmuseum nach der Waffe.Das sichergestellte Messer.
Polizeitaucher einer Technischen Einheit suchten in der Gracht vor dem Rockmuseum nach der Waffe.Das sichergestellte Messer. Foto: Klaus Wiedau

Zuvor waren sich die beteiligten Gruppen im Tagesverlauf schon zwei Mal auf der Kirmes begegnet, wobei es zu ersten Auseinandersetzungen kam. Gegen 21 Uhr sahen sie sich zum dritten Mal.

Dabei entwickelte sich zwischen einem 20-jährigen Ahauser und seinem 18-jährigen Gegenüber eine Schlägerei. In deren Verlauf zog der 20-Jährige ein Küchenmesser mit einer circa neun Zentimeter langen Klinge, stach damit zwei Mal auf den Gronauer ein und verletzte ihn im Rückenbereich. Der 18-jährige wurde dabei schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt, befindet sich aber noch im Krankenhaus.

Das sichergestellte Messer.

Das sichergestellte Messer. Foto: Klaus Wiedau

Die Polizei nahm den Ahauser vorläufig fest. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der Beschuldigte nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen wieder entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.

Die Tatwaffe, so die Polizei, hatte der Mann bei seiner Festnahme im Bereich vor dem Rockmuseum ins Wasser geworfen. Polizeitaucher fanden sie unterhalb einer Brücke und stellten sie sicher.

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