Theaterthriller für Jugendliche
Smartphonesucht und Co.

Gronau -

Cynthia und Andi waren einmal beste Freunde. Doch eine brandneue Selbstoptimierungs-App hat alles verändert: Cynthia ist ständig online, immer auf der Suche nach mehr Clicks und Likes. Doch das hat seinen Preis und die App eine verheerende Nebenwirkung: In „>druck.“, einem spannenden Theaterthriller, geht es um die Geschichte von Cynthia und Andi – und damit auch um Smartphonesucht, Manipulation und Meinungsmache durch Medienmissbrauch sowie Selbstoptimierungswahn.

Samstag, 17.11.2018, 12:00 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 17.11.2018, 12:00 Uhr
Cynthia und Andi in dem Theaterstück „>druck“.
Cynthia und Andi in dem Theaterstück „>druck“. Foto: Kreis Borken

Das Theater Sonni Maier zeigte das Stück nun im Werner-von-Siemens-Gymnasium in Gronau im Rahmen der Aktionswoche „Sucht hat immer eine Geschichte“. Neben Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums setzten sich auch Jugendliche der Euregio-Gesamtschule Epe , der Gesamtschule Gronau und der Anne-Frank-Schule in Gronau in zwei Vorstellungen mit dem Thema auseinander. Zu dem Theaterstück über das Leben in der digitalen Gesellschaft hatte die Fachstelle für Suchtvorbeugung des Kreises Borken in Zusammenarbeit mit dem Werner-von-Siemens-Gymnasium eingeladen.

Die Darstellerinnen und Darsteller zeigten mir ihrer Geschichte die Gefahren von Smartphone, Internet und sozialen Netzwerken auf – aber auch, wie man mit all dem vernünftig umgehen kann. „>druck.“ regte die Schülerinnen und Schüler dabei ohne erhobenen Zeigefeier als Science-Fiction-Thriller im Stile von „Matrix“ zum Nachdenken über den eigenen Umgang mit dem Handy und den sogenannten sozialen Medien an. So war das Stück schließlich auch ein Appell für Selbstbestimmtheit, ehrliche und „echte“ Kontakte.

Nach dem Stück gab es für das Publikum, insgesamt etwa 250 Jugendliche, jeweils ein Nachgespräch mit den Schauspielerinnen und Schauspielern.

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