Tanzworkshop im Rahmen der Aktionstage „Sucht hat immer eine Geschichte“
Besser tanzen statt daddeln

Gronau -

„Tanzen statt torkeln“ – so lautet normalerweise der Titel von vielen suchtpräventiven Veranstaltungen, die in der Vergangenheit auch schon in Gronau und Umgebung stattgefunden haben. Unter verändertem Namen fand in der vergangenen Woche im Rahmen der Aktionstage „Sucht hat immer eine Geschichte“ ein Tanzworkshop für die Schülerinnen und Schüler des vierten Jahrgangs der Martin-Luther-Schule in Gronau statt.

Dienstag, 20.11.2018, 18:00 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 20.11.2018, 18:00 Uhr
Spaß machte den Viertklässlern der Martin-Luther-Schule der Tanzworkshop.
Spaß machte den Viertklässlern der Martin-Luther-Schule der Tanzworkshop. Foto: privat

Unter der Leitung von Gika Buß-Engemann, Tanztrainerin beim TV Gronau, sollten die Jungen und Mädchen erleben, wie viel Spaß Bewegung machen kann, heißt es dazu in einer Mitteilung. Die gewünschten „Nebenwirkungen“ kommen laut Buß-Engemann dann wie von selbst. Denn neben dem Spaß ist Bewegung nicht nur gesund, sondern auch sehr wichtig für die gesamte Entwicklung. Durch altersgerechte Tänze und spielerische Motorik- und Rhythmusübungen wird ein wesentlicher Grundstein für eine gesunde und ganzheitliche Entwicklung gelegt.

Damit diese im Zeitalter der neuen Medien nicht zu kurz kommt, „kann man nicht früh genug beginnen, Kinder und Jugendliche auf einen verantwortungsbewussten Umgang mit Medien aufmerksam zu machen und ihr Interesse an alternativen Beschäftigungsmöglichkeiten zu wecken“, so Katharina de Wiljes von der Sucht- und Drogenberatungsstelle des Diakonischen Werkes in Gronau.

Normalerweise finden suchtpräventive Veranstaltungen erst an den weiterführenden Schulen statt. Das Thema (übermäßige) Mediennutzung betrifft jedoch auch schon die Jüngsten, wie man am Beispiel des vierten Jahrgangs der Martin-Luther-Schule gut sehen kann. Hier sind bereits fast alle Schüler im Besitz eines Smartphones. „Daher war es uns wichtig, während der Aktionstage die Präventionsarbeit auch schon in die Grundschulen zu holen.“

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