Freundeskreis Rock’n’Popmuseum setzt sich für Skulptur auf dem Kreisverkehr ein
Notenschlüssel und E-Gitarre

Gronau -

Viele wichtige Hürden sind schon genommen: Es gibt einen Entwurf, der Landesbetrieb Straßen NRW hat dem geplanten Standort zugestimmt und die Finanzierung ist gesichert. Das „Kreiselprojekt“ (Arbeitstitel) des Freundeskreises Rock‘n‘Popmuseum nimmt mehr und mehr Gestalt an. Geplant ist die Errichtung einer Skulptur auf dem Kreisverkehr Enscheder-/König-/Buterlandstraße. Die Arbeit der Künstlerin Helga Kock am Brink soll einerseits der Außenwerbung für das Museum dienen, andererseits die Bedeutung Gronaus als Musikstadt betonen und ein Pendant zur Lindenberg-Statue auf dem Kreisel am der Ochtruper Straße bilden.

Freitag, 30.11.2018, 11:00 Uhr
So könnte die Skulptur auf dem Kreisverkehr aussehen, die die Künstlerin Helga Kock am Brink entworfen hat.
So könnte die Skulptur auf dem Kreisverkehr aussehen, die die Künstlerin Helga Kock am Brink entworfen hat.

Überlegungen des Freundeskreis-Vorstandes für das Kreiselprojekt gehen schon einige Jahre zurück, wie die Mitglieder jetzt bei der Jahreshauptversammlung in Duesmanns Spinnerei vom Vorsitzenden Hubert Dierselhuis erfuhren.

Das inzwischen überarbeitete Konzept, das den Wünschen und Vorstellungen des Freundeskreises entspricht, wurde während einer Präsentation bei der Bürgermeisterin auch mit der Stadt abgestimmt. Vorgesehen ist die Installation eines Kunstwerkes, das einen stilisierten Notenschlüssel zeigt, der je nach Standort des Betrachters aber auch als Instrument wahrgenommen werden kann.

Die Gesamtkosten für das Projekt wurden während der Mitgliederversammlung auf rund 50 000 Euro beziffert, von denen der Freundeskreis 20 000 Euro übernehmen wird. Während der Mitgliederversammlung teilte Vorsitzender Hubert Dierselhuis der Versammlung mit, dass auch die Finanzierung der Restsumme inzwischen über Sponsoren gesichert ist. Wann aus dem Kunstwerk auf dem Papier eine Skulptur auf dem Kreisverkehr wird, ist allerdings noch nicht entschieden. Mit Beginn des neuen Jahres soll das Projekt vorangetrieben werden.

Ebenfalls während der Versammlung wurde darüber informiert, dass der Freundeskreis das Museum mit der Anschaffung von 50 zusätzlichen Audioguides für die Besucher des Museums unterstützt. Die rund 35 000 Euro teuren Geräte sind inzwischen im Museum im Einsatz. Die spezielle Technik erlaubt es, dass der Museumsbesucher die Ausstellung besuchen kann, ohne die Audioguides von Hand betätigen zu müssen. Informationen und Sounds werden ihm vielmehr aufgrund seiner Bewegung innerhalb der Ausstellung automatisch zugespielt.

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