Gronau
100 000 Euro mehr für das Museum

Gronau -

Der Betriebskostenzuschuss der Stadt für das Rock’n’Popmuseum soll in diesem Jahr einmalig um 100 000 Euro höher ausfallen als in den anderen Jahren. Der Hauptausschuss hat dieser Vorgehensweise am Mittwoch zugestimmt, am 12. Dezember muss jetzt noch der Rat darüber entscheiden. Begründet wird die Aufstockung der Mittel damit, dass das Haus während der Umbauphase aufgrund widriger Umstände länger als geplant geschlossen bleiben musste. Die Ertragssituation des Museums werde sich daher zum Jahresende entsprechend schlechter darstellen. Mit der einmaligen Erhöhung des Betriebskostenzuschusses wird die Rockmuseum GmbH in diesem Jahr städtische Mittel in Höhe von rund 1,07 Millionen Euro erhalten. Unisono nutzen die Sprecher verschiedener Fraktionen während der Hauptausschuss-Sitzung die Gelegenheit, Geschäftsführer Thomas Albers zur gelungenen Umgestaltung des Hauses und zum Fest anlässlich der Wiederöffnung zu gratulieren. Das Haus sei mit der Umgestaltung „in einem Guss zukunftsfähig gemacht worden“, so Rainer Doetkotte (CDU). „Gelungene Sache“, so auch das Lob zur Wiedereröffnung von Werner Bajorath (SPD). Der Besucherstrom am ersten Wochenende habe gezeigt, wie breit die Front der Rock- und Popfreunde inzwischen ist, so auch Jörg von Borczyskowski (UWG).

Samstag, 01.12.2018, 06:28 Uhr aktualisiert: 01.12.2018, 06:30 Uhr
Ein Blick in den Eingangsbereich der neugestalteten Dauerausstellung. Für die Umgestaltung des Rockmuseums erntete Geschäftsführer Thomas Albers im Ausschuss Lob.
Ein Blick in den Eingangsbereich der neugestalteten Dauerausstellung. Für die Umgestaltung des Rockmuseums erntete Geschäftsführer Thomas Albers im Ausschuss Lob. Foto: Frank Schürmann
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