Ernennungsurkunde überreicht
Melanie Mönninghoff ist jetzt offiziell Leiterin der Lindenschule

Gronau -

Mit der Schulhymne „Lindenschule – die obercoole“ eröffnete der Schülerchor die kleine Feierstunde zur offiziellen Amtseinführung der Rektorin. Schon seit Sommer 2016 leitet Melanie Mönninghoff kommissarisch die Lindenschule, ab jetzt auch offiziell.

Samstag, 08.12.2018, 15:00 Uhr
Schulamtsdirektor Siegfried Werner übergab die Ernennungsurkunde an Melanie Mönninghoff.
Schulamtsdirektor Siegfried Werner übergab die Ernennungsurkunde an Melanie Mönninghoff. Foto: Norbert Diekmann

Mit der Schulhymne „Lindenschule – die obercoole“ eröffnete der Schülerchor die Feierstunde zur offiziellen Amtseinführung der Rektorin. Schon seit Sommer 2016 leitet Melanie Mönninghoff kommissarisch die Lindenschule, der Nachfolgerin der Wilhelmschule am Standort der früheren Schillerschule. Jetzt konnte Schulamtsdirektor Siegfried Werner ihr die Ernennungsurkunde aushändigen, laut der sie nicht mehr kommissarische, sondern „richtige“ Rektorin ist.

Mönninghoff, geboren in Wuppertal, hat in ihrer Geburtsstadt studiert und danach ihre Lehrerausbildung am Seminar in Bochum und an einer Schule in Hattingen abgeschlossen. In Hattingen hat sie ihre ersten beruflichen Erfahrungen gesammelt. Schulgarten, Chor und Tanzgruppe waren die Stichworte, die Schulamtsdirektor Werner zu dieser Station anführte.

Dass Mönnighoff durch einen Versetzungsantrag von Hattingen vor zehn Jahren an die Wilhelmschule in Gronau gekommen ist, sei ihrem Mann zu verdanken gewesen, der in Bad Bentheim tätig sei. Während dieser Zeit habe der damalige Schulleiter Dr. Günther Hoff bereits erkannt, dass Mönninghoff die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Rektorin mitbringe. Sie habe als kommissarische Schulleiterin die schwierige Phase mit Umzug und Umbau der Schule erfolgreich mit ihrem Team bewältigt. Selbstverständlich, so Siegfried Werner, sei es danach gerechtfertigt, ihre „Probezeit“ als Rektorin zu verkürzen. Dass die Gronauer Lindenschule als barrierefreie Schule mustergültig ist, zeige sich, so Werner, auch daran, dass Bürgermeister aus anderen Orten des Kreises zur Besichtigung anreisen.

Erste Beigeordnete Sandra Cichon, in der Verwaltungsleitung des Gronauer Rathauses unter anderem für die Schulverwaltung zuständig, berichtete, dass sie als Mutter die Rektorin der Lindenschule bereits vor Jahren kennengelernt habe, als diese Klassenlehrerin ihres Kindes gewesen sei. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit habe sich auch fortgesetzt, als Schule und Schulträger gemeinsam den neuen Standort entwickelt hätten. „Wir haben damit was Gutes hingekriegt“, so das zufriedene Fazit der Schuldezernentin. Inke Brockmann als Sprecherin der Eltern und des Fördervereins zeigte sich dankbar für den konstruktiven Dialog zwischen Schulleitung und Elternschaft: „Wir sind einfach froh, dass wir zusammenarbeiten dürfen.“ Dr. Günther Hoff, früherer Rektor der Wilhelmschule, hob in seinem kurzen Grußwort hervor, dass Melanie Mönninghoff „die richtige Frau für den richtigen Job“ sei. Bereits als Lehrerin an der Wilhelmschule sei sie offen für neue Herausforderungen gewesen. Und sie treffe immer den richtigen Ton im Umgang mit den Kindern, Eltern und Kollegen. Die Sprecher des Kollegiums hoben hervor: „Du lässt keinen im Regen stehen, hast immer ein offenes Ohr, hast Humor und zeigst Wertschätzung und Respekt für jeden.“

In ihrem Schlusswort zitierte Melanie Mönninghoff Kafka: „Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.“ Wege könnten gerade sein, kurvig, steinig. „Aber immer begegnen wir Menschen. Dabei ist die gegenseitige Wertschätzung wichtig. Hierbei haben wir eine Vorbildfunktion.“

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